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Verbraucherempfehlung: Beim Geflügelkauf genau aufs Etikett schauen

Beim Geflügelkauf haben Verbraucher die Wahl, welches Fleisch sie Zuhause zubereiten. Ein Blick auf das Etikett schafft Klarheit darüber, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden.

Brathähnchen und Co. - beim Geflügelkauf sollten Verbraucher einiges beachten, damit auf ihren Tellern gutes Fleisch aus artgerechter Tierhaltung landet. Ein Blick aufs Etikett schafft oft Klarheit.

Wollen Verbraucher nicht in üblicher Intensivmast erzeugtes Geflügel kaufen, entscheiden sie sich am besten für einen regionalen Erzeuger. Außerdem sollten sie auf bestimmte Bezeichnungen auf dem Etikett achten: "Extensive Bodenhaltung" etwa besagt, dass die Tiere mehr Platz haben als in der üblichen intensiven Bodenhaltung. Allerdings werden auch sie ausschließlich im Stall gehalten, erläutert die Verbraucherzentrale Thüringen. Die Kennzeichnung "Freilandhaltung" bedeute zwar ähnliche Bedingungen, aber die Tiere müssten zumindest die Hälfte ihrer Lebenszeit tagsüber ständig die Möglichkeit haben, an der frischen Luft auf vorwiegend begrünten Flächen zu bewegen.

Unter "bäuerlicher Freilandhaltung" versteht man den Verbraucherschützern zufolge, dass die Tiere sich ständig auf begrünten Flächen an der frischen Luft aufhalten können. Außerdem müssen sie zu einer anerkannt langsam wachsenden Rasse gehören, ihr Futter soll zu 70 Prozent Getreide sein. "Bäuerliche Freilandhaltung - unbegrenzter Freilauf" kommt einer artgerechten Tierhaltung am nächsten: Die Tiere dürfen sich tagsüber so weit und viel bewegen wie sie wollen. In der ökologischen Landwirtschaft werden die Tiere darüber hinaus unter anderem nicht mit antibiotischen Leistungsförderern und nicht vorbeugend mit Arzneimitteln behandelt.

kave/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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