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Zum 442. Geburtstag: Google Doodle für Astro-Pionier Johannes Kepler

Vor Johannes Kepler glaubte man, körperlose Wesen würden die Planeten bewegen. Er wurde für seine Planetengesetze berühmt und Google ehrt den Astronomen an seinem 442. Geburtstag mit einem Doodle.

Gelehrte im Mittelalter konnten scheinbar alles. Johannes Kepler, der am 27. Dezember 1571 in Weil der Stadt geboren wurde, war Naturphilosoph, Astronom, Astrologe, Optiker, Naturphilosoph und evangelischer Theologe in einem. Besonders für das Keplersche Gesetz, das die Bewegung der Planeten erklärt, erlangte er Bedeutung. Für Google Grund genug, dem Wissenschaftler zu seinem 442. Geburtstag mit einem Doodle zu gedenken.

Kepler gilt als Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften – und das, trotzdem er tiefgläubig war. Im mittelalterlichen Weltbild wurde angenommen, körperlose Wesen würden die Planeten in Bewegung halten. Der Astronom hingegen stellte drei Planetengesetze auf, die bewiesen, dass die Sonne die Planeten aktiv beeinflusst.

Freund von Galilei, Astrologe unter Wallenstein

In den Augen Keplers handelte es sich aber nicht um Gesetze, sondern vielmehr um Zeichen der Weltharmonie – von Gott gegeben. Der Theologiestudent fand zur Astronomie, da der Mensch nur so die göttlichen Schöpfungen in der Natur erkennbar machen konnte. Mit diesem Glauben konnte der Tausendsassa Naturwissenschaften und Religion miteinander vereinbaren.

Kepler war Mathematiklehrer, später Assistent des Kaiserlichen Mathematikers in Prag und Hofastrologe von General Wallenstein. Er machte die Optik zum Gegenstand der Wissenschaft und unterstützte seinen Zeitgenossen Galileo Galilei beim Belegen seiner Entdeckungen. Am 15. November 1630 starb er im Alter von 58 Jahren in Regensburg.

Andra Wöllert
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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