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Zusatzstoffe: Bunt und knackig, luftig und haltbar - dank Chemie

Antioxidationsmittel

Sie verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie das Ranzigwerden von Fett, Farbveränderungen sowie die Zerstörung luftempfindlicher Vitamine und Aromastoffe verhindern.

Backtriebmittel

Sie vergrößern das Volumen eines Teiges.

Emulgatoren

Sie ermöglichen die Bildung einer gleichmäßigen und stabilen Emulsion von Flüssigkeiten, die sich normalerweise nicht mischen lassen - zum Beispiel Wasser und Öl.

Farbstoffe

Geben Lebensmitteln Farbe oder Farbeffekte. Die zugelassenen Substanzen sind teils natür-lichen Ursprungs, teils synthetische oder anorganische Farbstoffe. Krebsauslösende Azofarbstoffe sind heute verboten, einige zugelassene lösen möglicherweise Pseudoallergien und ADS aus, andere (E 154) stehen im Verdacht, die Leber zu schädigen. Tartrazin (E 102) gilt als größter Allergieauslöser unter den Zusatzstoffen.

Festigungsmittel

Obst und Gemüse behalten durch sie Festigkeit. Die Stoffe verhindern, dass Lebensmittel breiig werden, und bewahren das appetitliche Aussehen.

Feuchthaltemittel

Sie verhindern das Austrocknen von Lebensmitteln oder fördern die Auflösung eines Pulvers in einem wässrigen Medium. Sie werden unter anderem bei Süß- und Backwaren eingesetzt.

Füllstoffe

Sie machen einen Teil des Volumens eines Lebensmittels aus, ohne nennenswert zu dessen Gehalt an verwertbarer Energie beizutragen.

Geliermittel

Durch Gelbildung geben sie Lebensmitteln eine festere Form (zum Beispiel Desserts, Füllungen und Cremes).

Geschmacksverstärker

Substanzen, die den Geschmack und/oder den Geruch eines Lebensmittels verstärken, jedoch selbst kaum Eigengeschmack haben. Der häufigste, Natriumglutamat, führt bei manchen Menschen zu Kopfschmerzen und Schwindel. Auch Sulfite (E 220-228) können Kopfschmerz, Übelkeit und Asthmaanfälle auslösen.

Komplexbildner

Sie bilden mit Metallionen chemische Komplexe und machen sie so unwirksam.

Konservierungsstoffe

Diese Substanzen machen Lebensmittel länger haltbar: Sie schützen vor mikrobiellem Verderb und verhindern dadurch mögliche Lebensmittelvergiftungen. Das pilztötende Mittel E 231, das oft Zitrusfrüchte überzieht, verursacht im Tierversuch Wachstumsstörungen und Nierenschäden.

Mehlbehandlungsmittel

Diese Zutaten werden dem Mehl oder dem Teig zugefügt, um die Backfähigkeit zu verbessern.

Modifizierte Stärken

Chemisch behandelte Stärken. Sie werden ähnlich wie Mehl zum Andicken von Suppen und Saucen eingesetzt.

Packgase

So heißen alle Gase außer Luft, die zusammen mit Lebensmitteln abgefüllt werden. Sie stabilisieren die äußere Form einer Packung und schützen den Inhalt vor Veränderungen durch die ihn umgebende Atmosphäre.

Säuerungsmittel

Säuerungsmittel erhöhen den Säuregrad eines Lebensmittels und/oder verleihen diesem einen sauren Geschmack.

Säureregulatoren

Säureregulatoren verändern oder steuern den Säuregrad oder die Alkalität eines Lebensmittels. Durch den Einsatz von Säuerungsmitteln und Säureregulatoren wird auch das Wachstum von Mikroorganismen gehemmt und somit die Haltbarkeit des Lebensmittels verlängert.

Schaummittel

Sie ermöglichen die einheitliche Verteilung einer gasförmigen Phase in einem flüssigen oder festen Lebensmittel.

Schaumverhüter

Verhindern oder verringern die Schaumbildung.

Schmelzsalze

Verhindern, dass sich während des Schmelzens von Käse Fett und Molke absondern.

Stabilisatoren

Stablisieren den physikalischen und chemischen Zustand eines Lebensmittels, verhindern das Entmischen von Stoffen oder bewahren die Farbe. Es gibt: Farb- und Trübstabilisatoren (verhindern das Absetzen von Fruchtpartikeln in "naturtrüben" Obstsäften) sowie Schaumstabilisatoren (halten schaumartige Back- und Süßwarenzubereitungen stabil).

Süssungsmittel

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe geben Lebensmitteln einen süßen Geschmack, regen aber auch die Insulinausschüttung an und machen Appetit. Aspartam (E 951) ähnelt körpereigenen Hormonen. Bei empfindlichen Menschen kann es Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust und Sehstörungen auslösen.

Trägerstoffe und Trägerlösemittel

Diese Zutaten lösen, verdünnen oder verändern Lebensmittelzusatzstoffe, ohne aber deren Funktion zu beeinflussen, und erleichtern damit deren Handhabung.

Treibgase

Gase, die ein Lebensmittel aus seinem Behältnis herauspressen, zum Beispiel aufgeschäumte Schlagsahne aus der Sprühdose.

Trennmittel

Sie verringern die Neigung von Partikeln, an-einander haften zu bleiben. So erleichtern sie beispielsweise das Ablösen von Backwaren von Formen und Blechen und verhindern das Verkleben von Bonbons untereinander.

Überzugsmittel

Diese Stoffe (einschließlich Gleitmitteln) verleihen der Oberfläche eines Lebensmittels Glanz oder bilden einen Schutzüberzug.

Verdickungsmittel

Sie machen Lebensmittel zähflüssiger, geben etwa Saucen eine sämige Konsistenz. In großen Mengen verändert Guarkernmehl (E 412) die Darmflora und fördert Blähungen.

Quellen: Verbraucherschutzinformationssystem des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz; Bundesverband "Die Verbraucher Initiative e. V."

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(