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Zugunglück in Indien 32 Hochzeitsgäste sterben in Reisebus


Bei der Kollision eines Zuges mit einem Reisebus voller Hochzeitsgäste sind an einem Bahnübergang im Bundesstaat Uttar Pradesh mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Reisebus voller Hochzeitsgäste ist in Indien von einem Zug gerammt worden. Mindestens 32 Menschen starben, 17 weitere wurden nach Polizeiangaben verletzt. Nach einem Bericht des Senders NDTV war der Bus mit der Hochzeitsgesellschaft auf einem Bahnübergang im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh mit einer Panne liegengeblieben. Wenig später prallte der Zug auf den Bus.

Wie NDTV weiter berichtete, waren die Opfer auf dem Rückweg von einer Hochzeit. Braut und Bräutigam hätten sich jedoch nicht in dem Bus befunden. Der Unfallort liegt im Distrikt Kanshi Ram Nagar, rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Neu Delhi. Die staatliche Eisenbahngesellschaft ordnete eine Untersuchung an.

Das indische Schienennetz ist mit 63 000 Kilometern eines der längsten der Welt. Landesweit befördern täglich etwa 9000 Züge mehr als 18 Millionen Passagiere. Trotz der schrittweisen Modernisierung des Bahnsystems gibt es immer wieder schwere Unfälle.

roh/DPA DPA

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