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Baskische Untergrundorganisation Eta schwört dem Terror ab


Sie ist für den Tod von mehr als 800 Menschen verantwortlich, aber schon seit 2009 ruhen ihre Waffen. Jetzt kommen die baskischen Separatisten der Eta ihrem Ende als Untergrundorganisation näher. Sie wollen keinen Terror mehr.

Nach mehr als vier Jahrzehnten hat die baskische Untergrundorganisation Eta am Donnerstag das "definitive Ende ihrer bewaffneten Aktivitäten" bekannt gegeben. "Die Eta ruft die spanische und französische Regierung auf, einen direkten Dialog einzuleiten mit dem Ziel, die Konsequenzen des Konflikts anzugehen und so die bewaffnete Auseinandersetzung zu überwinden", schrieb die Organisation in einer in mehreren Sprachen veröffentlichten Erklärung auf der Internetseite der baskischen Zeitung "Gara".

Die von der Europäischen Union als Terrororganisation eingestufte Eta kämpft seit mehr als vier Jahrzehnten gewaltsam für die Unabhängigkeit des Baskenlandes in Nordspanien und Südfrankreich. Die letzte bewaffnete Untergrundbewegung Europas wird für den Tod von 829 Menschen verantwortlich gemacht. Seit August 2009 hat sie kein Attentat verübt und erklärte im Januar einen unbefristeten Waffenstillstand. Am Montag setzte sich eine internationale Konferenz im nordspanischen San Sebastián für ein Ende der Gewalt ein.

ben/DPA DPA

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