Donald Trump reist zum Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer riesigen Delegation an. Die Welt blickt vor allem auf seine heutige Rede – alles Wichtige im stern-Newsblog.
Die Welt blickt nach Davos, wo vom 19. bis zum 23. Januar das Weltwirtschaftsforum stattfindet. Hier stehen vor allem die Grönland-Krise und die angedrohten US-Zölle im Mittelpunkt. Wichtigster Gast: Donald Trump.
Der US-Präsident reist mit einer riesigen Delegation an – ein Zeichen dafür, welche Bedeutung das Treffen auch für die USA hat. Die bange Frage der Europäer lautet: Wird Trump seinen aggressiven Grönland-Kurs fortfahren oder zeigt er Gesprächsbereitschaft?
Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Christine Leitner
„Ich habe eine schreckliche Situation geerbt. Alles war schlimm, als ich ins Amt kam.“Donald Trump
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Christine Leitner
Trump betont wieder, wie sehr er die Nato unterstützt habe. Ohne ihn, so ist der US-Präsident sicher, gäbe es das Militärbündnis gar nicht mehr.
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Marc Etzold
Trump sagt über Grönland, "nur die Vereinigten Staaten können dieses riesige Landgebiet, dieses riesige Stück Eis schützen". Und: "Das ist der Grund, warum ich sofortige Verhandlungen anstrebe, um erneut über den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten zu diskutieren."
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Leonie Scheuble
Trumps grundlegende Argumentation ist, dass Deutschland im Zweiten Weltkrieg in Dänemark einmarschiert sei und die USA Grönland verteidigen mussten. "Wir haben Grönland Dänemark zurückgegeben", so Trump. Er kritisiert diese Entscheidung als "dumm“ und Dänemark als "undankbar“.
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Christine Leitner
Grönland liege in der nördlichen Hemisphäre und diese sei US-Territorium, behauptet Trump. Er habe großen Respekt vor Dänemark, aber die USA könnten Grönland alleine verteidigen.
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Phil Göbel
"Grönland ist ein unterentwickeltes Land, sie sitzen ohne Verteidigung in einer strategischen Schlüsselposition zwischen China und Russland", so Trump.
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Leonie Scheuble
„"Es ist schwer, es als Land zu bezeichnen. Es ist ein großes, wunderschönes Stück Eis.““Trump über Grönland
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Christine Leitner
Europa sei ein wunderschöner Ort, aber Europa zerstöre sich selbst, sagt Trump und fügt hinzu: "Wir wollen, dass Europa stark ist." Er habe großen Respekt vor Dänemark und Grönland, aber jeder Nato-Staat müsse in der Lage sein, sein Territorium zu verteidigen. "Kein Nato-Staat habe es geschafft, Grönland zu schützen, außer der Vereinigten Staaten", fügt Trump hinzu und verweist auf Venezuela.
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Christine Leitner
„Die Vereinigten Staaten sorgen sich um die europäischen Völker.“Donald Trump bei seiner Rede in Davos
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Marc Etzold
Donald Trump betont seine europäische Herkunft. Seine Mutter sei schottisch, sein Vater Deutscher, zu "einhundert Prozent". Tatsächlich war sein Urgroßvater Deutscher, sein Vater wurde in den Vereinigten Staaten geboren.
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Christine Leitner
"Windräder verschandeln die Landschaft", wettert Trump gegen die Energiewende und lobt Kanzler Friedrich Merz. Die grüne Transformation unter der Ampel-Koalition sei schrecklich gewesen, aber Merz verfolge einen guten Kurs. Trump wundert sich darüber, dass Deutschland seien fossilen Energiequellen in der Nordsee bisher kaum angezapft habe.
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Marc Etzold
Trump sagt, Deutschland erzeuge heute 22 Prozent weniger Strom als 2017, "das ist nicht die Schuld des derzeitigen Bundeskanzlers." Friedrich Merz sei dabei, das Problem zu lösen. "Er wird großartige Arbeit leisten, aber was seine Vorgänger angerichtet haben, ist wohl der Grund, warum er jetzt an der Macht ist."
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Phil Göbel
Jetzt wird es noch wirrer als ohnehin schon: Trump spricht abwechselnd über Künstliche Intelligenz, Energiepolitik und betont den "Green New Scam", also den angeblichen Betrug mit erneuerbaren Energien. Windräder würden pro Umdrehung Geld kosten, so Trump.
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Christine Leitner
Trump recht fertig seinen Eingriff in Venezuela und kündigt goldene Zeiten für das südamerikanische Land an. Die 50 Millionen Barrel Öl (je 159 Liter), die die USA aus Venezuela erhalten würden, würden zwischen beiden Ländern aufgeteilt, sagte Trump bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos.
„Vor 20 Jahren war (Venezuela) ein großartiges Land, aber jetzt haben sie Probleme. Venezuela wird in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den vergangenen 20 Jahren, alle großen Ölkonzerne kommen ins Land. Es ist unglaublich.“Donald Trump
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Leonie Scheuble
Trump kommt auf Venezuela zu sprechen. "Venezuela wird fantastische Fortschritte machen“, sagt er und lobt die Zusammenarbeit mit der dortigen Regierung. Seit der Festnahme des Diktators Nicolás Maduro hat der US-Präsident einen positiven Ton gegenüber Maduros No. 2 Delcy Rodríguez angeschlagen.
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DPA · AFP · Reuters