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Di-Aping kritisiert EU-Klimahilfen: "Frau Merkel hat zwei Gesichter"

Die Entwicklungsländer sehen keinen Grund zur Dankbarkeit für die Finanzhilfen der EU zur Klimawandelbekämpfung. Im Gegenteil: "Die EU wirft uns Brotkrumen hin", kritisierte ihr Sprecher Di-Aping.

Die Entwicklungsländer haben den von der Europäischen Union in Aussicht gestellten Beitrag zum Klimaschutz als ungenügend kritisiert. Die von der EU zugesagte Soforthilfe von 2,4 Milliarden Euro pro Jahr sei viel zu wenig, sagte der Sprecher der in der Gruppe G-77 zusammengeschlossenen Entwicklungs- und Schwellenländer, der Sudanese Lumumba Di-Aping, der "Frankfurter Rundschau". Für einen ökologischen Umbau in den Entwicklungsländern seien jährlich zwischen 300 und 500 Milliarden Euro erforderlich. Aber die EU werfe nur "Brotkrumen" hin.

Auch wenn das Geld sukzessive erhöht würde, gäben die EU und die USA "weit mehr Geld für Militär als für Klimaschutz aus", sagte Di-Aping. Zur Bewältigung der Finanzkrise seien gigantische Summen locker gemacht worden, bei der Klimakrise werde gespart. Di-Aping kritisierte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Frau Merkel hat zwei Gesichter. Sie ist zu Hause eine große Ökologin, aber wenn es ums Geld für den Klimaschutz geht, steht sie auf der Bremse."

Die Industriestaaten müssen ihren CO2-Ausstoß nach Ansicht von Di-Aping bis 2017 um mindestens 52 Prozent und bis 2020 um mindestens 65 Prozent gemessen am Basisjahr 1990 senken. Geschehe das nicht, bedeute dies den "Tod von Afrika", da die Temperatur dann um 3,75 Grad ansteigen werde und die afrikanischen Länder zum Backofen würden.

Grüne kritisieren Politik des Deals

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die zurzeit ebenfalls am Klimagipfel in Kopenhagen teilnimmt, erwartet von dem Treffen als konkrete Beschlüsse die Verringerung der Treibhausgase bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um bis zu 95 Prozent. Das erfordere eine doppelte Anstrengung der Industrienationen, sagte die Grünen-Politikerin der "Thüringer Allgemeinen". Sie müssten nicht nur selbst die Klimagas-Emission reduzieren, sondern auch den Entwicklungsländern helfen, wobei die Hilfe nicht einfach von der bereits zugesicherten Entwicklungshilfe abgezweigt werden dürfe. Notwendig sind laut Göring-Eckardt zusätzliche Ausgaben in Höhe von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Ingesamt müssten die reichen Länder mittelfristig etwa 110 Milliarden Euro beitragen, um wirklich etwas bewirken zu können. Davon werde Europa ein Drittel tragen müssen. Allein Deutschland müsse jährlich sieben bis zehn Milliarden Euro aufbringen. Dass die EU nur bei einer Beteiligung weiterer Staaten zur Senkung ihres CO2-Ausstoßes um 30 Prozent bereit sei, kritisierte die Grünen-Politikerin als eine Politik des Deals. Solche Deals könne sich die Welt bein Klimaschutz nicht mehr leisten.

Gipfel in der entscheidenden Phase

Mit den Beratungen der Umweltminister aus 192 Staaten geht der Kopenhagener Klimagipfel jetzt in seine Endphase. Bislang war in der dänischen Hauptstadt auf Beamtenebene versucht worden, die Weichen für ein globales Klimaschutzabkommen zu stellen. Für die beiden letzten Gipfel-Tage am Ende der Woche werden dann die Staats- und Regierungschefs aus 115 Staaten erwartet, darunter auch US-Präsident Barack Obama. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am Donnerstag vor den Gipfelteilnehmern sprechen.

Umstritten zwischen Industriestaaten und Entwicklungs- sowie Schwellenländern sind neben der Verminderung von Treibhausgas-Emissionen vor allem Finanzfragen. Die Industrieländer sind bisher hauptverantwortlich für den bedrohlichen globalen Temperaturanstieg. Dessen Folgen treffen aber die Menschen in den ärmeren Ländern der südlichen Halbkugel viel härter. Die EU hat bisher 7,2 Milliarden Euro als Soforthilfe angeboten.

AFP/AP/DPA / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(