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Gesundheitscheck US-Präsidenten-Arzt: Donald Trump ist topfit und bleibt es auch

Alles tipptop bei Donald Trump
Donald Trump nach seinem Medizincheck: alles tipptop
© Jim Watson / AFP
Vergangenes Jahr hatte Donald Trumps Leibarzt die Gesundheit seines Patienten so sehr über den grünen Klee gelobt, dass man ihm kaum glauben wollte. Nun ließ sich der US-Präsident wieder untersuchen - wieder mit hervorragendem Ergebnis.

Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes weiterhin bei "sehr guter Gesundheit". Das teilte das Weiße Haus nach dem zweiten offiziellen Gesundheitscheck des 72-Jährigen seit seinem Amtsantritt vor gut zwei Jahren mit. Der US-Präsident ließ sich vier Stunden lang im Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda vor den Toren Washingtons untersuchen.

Donald Trump lobt seine Gene

Der Medizinchef des Weißen Hauses, Sean Conley, teilte im Anschluss mit, er "freue sich mitteilen zu können, dass der Präsident der Vereinigten Staaten bei sehr guter Gesundheit ist". Der Mediziner geht davon aus, dass Trump auch "für die Dauer seiner Präsidentschaft und darüber hinaus" gesund bleiben wird.

Mit einem zweiten Shutdown in Sicht bleibt Donald Trump kompromisslos

Diese Einschätzung dürfte dem Präsidenten gefallen, denn er selbst attestiert sich gerne körperliche und geistige Spitzenleistungen. 2015 twitterte er etwa, "Gesundheit, Durchhaltevermögen und Stärke zählen zu meinen Vorzügen. Die Welt beobachtet mich seit vielen Jahren und kann meine großartigen Gene bestätigen".

Im vergangenen Jahr hatten die vorgestellten Ergebnisse der Untersuchung zu Stirnrunzeln in der Öffentlichkeit geführt. Der damalige Chefmediziner im Weißen Haus, Ronny Jackson, hatte Trump in übertrieben wirkenden Lobeshymnen eine exzellente Gesundheit und eine tadellose geistige Verfassung attestiert. Unter anderem sagte Jackson, Trump hätte, auch aufgrund seiner hervorragenden Gene, 200 Jahre alt werden können - wenn er sich nur besser ernährt hätte.

Leibarzt für Ministeramt vorgeschlagen

Jackson wurde wenig später von Trump als Minister für die Angelegenheiten von Kriegsveteranen für einen Kabinettsposten vorgeschlagen. Allerdings zog der Mediziner seine Bewerbung zurück, nachdem Vorwürfe gegen ihn laut geworden waren, die sich unter anderem auch um Alkoholmissbrauch im Amt drehten.

nik mit DPA AFP

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