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Friedensnobelpreisträgerinnen: Von Suttner bis Maathai

Die österreichische Schriftstellerin Bertha von Suttner war 1905 die erste Frau, die den Friedensnobelpreis erhielt. Ein Überblick.

Mit dem Friedensnobelpreis sind bislang zehn Mal Frauen ausgezeichnet worden. Da 1976 der Preis auf zwei Frauen aufgeteilt wurde, gibt es elf Preisträgerinnen. Ein Überblick.

2004: Wangari Maathai (Kenia)

Für ihren Einsatz zur Erhaltung der Umwelt und zur Durchsetzung der Menschenrechte.

2003: Shirin Ebadi (Iran)

Einsatz der Juristin für die Demokratisierung Irans und mehr Frauenrechte.

1997: Jody Williams (USA) und die von ihr vertretene Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL)

Würdigung des Einsatzes der Organisation für das im September 1997 in Oslo vereinbarte weltweite Verbot von Antipersonenminen.

1992: Rigoberta Menchu (Guatemala)

Für die Rolle der Menschenrechtsvorkämpferin und Angehörigen des Quiche-Indianerstammes als Anwältin für die Rechte der Eingeborenen.

1991: Aung San Suu Kyi (Birma)

Für den Einsatz der Oppositionspolitikerin für Demokratie und Menschenrechte und ihren gewaltlosen Widerstand gegen das Militärregime in Birma.

1982: Alva Myrdal (Schweden) und Alfonso Garcia Robles (Mexiko)

Würdigung der Schriftstellerin, Diplomatin und Abrüstungsministerin für ihren Einsatz für die atomare Abrüstung.

1979: Mutter Teresa (Indien)

Für den jahrzehntelangen Kampf der aus dem mazedonischen Skopje stammenden Albanerin und katholischen Ordensschwester gegen die Armut insbesondere im indischen Kalkutta.

1976 (verliehen 1977): Betty Williams und Mairead Corrigan (Nordirland/Großbritannien)

Ehrung für ihren Einsatz für den Frieden in Nordirland.

1946: Emily Greene Balch (USA) und John Raleigh Mott (USA)

Für ihr führendes Engagement in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (Zürich).

1931: Jane Adams (USA) und Nicholas Murray Butler (USA)

Für ihre wesentliche Beteiligung am Aufbau der Friedenspartei der Frauen und der Internationalen Frauenliga.

1905: Bertha von Suttner (Österreich)

Für den Einsatz der Schriftstellerin für die Friedensidee.

DPA / DPA