Großbritannien Islamisten kontrollieren britische Moscheen


Die ultra-islamistische Devbandi-Sekte, aus der die afghanischen Taliban hervorgegangen sind, kontrolliert schon fast die Hälfte der britischen Moscheen. Wie die Londoner "Times" berichtet, predigt sie dabei den Hass gegen Juden, Christen und Hindus.

Fast die Hälfte der 1350 Moscheen in Großbritannien werden nach einem Bericht der "Times" von einer radikalen muslimischen Sekte kontrolliert. Deren Anführer würden westliche Werte verabscheuen und zum "Blutvergießen" für Allah aufrufen, berichtete die Zeitung am Freitag.

Radikaler Muslimführer soll religiöses Oberhaupt werden

Die ultra-konservative Devbandi-Sekte, aus der in Afghanistan die Taliban hervorgegangen seien, habe in mehr als 600 Moscheen im Vereinigten Königreich das Sagen. Dies habe eine Untersuchung der "Times" ergeben. Ein besonders radikaler britischer Muslim stehe kurz davor, das neue religiöse Oberhaupt der Sekte zu werden, die ihren theologische Basis in der Islamschule Dar ul-Ulum in der indischen Stadt Devband hat.

Der 36-jährige Riyadh ul Haq sei der Repräsentant einer neuen Generation von in Großbritannien aufgewachsenen Muslimführern, die Hass gegen Juden, Christen und Hindus predigten. Sie würden Muslime verurteilen, die sich mit Großbritannien als ihrem Heimatland identifizieren. Nach Angaben der "Times" werden derzeit 17 der 26 islamischen Seminare in Großbritannien von Mitgliedern der Devbandi- Sekte geführt. Aus diesen radikalen Seminaren würden 80 Prozent der einheimischen islamischen Geistlichen

DPA DPA

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