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Indien: Politiker droht Gegenpartei mit Vergewaltigung

Vergewaltigung ist in Indien zu einem Dauerthema geworden: Vor allem Politiker äußern sich mit prekären Statements. Ein Abgeordneter droht jetzt einer rivalisierenden Partei mit sexueller Gewalt.

Ein indischer Parlamentsabgeordneter hat den Anhängern einer rivalisierenden Partei mit Mord und Vergewaltigung gedroht. "Ich werde sie eigenhändig erschießen ... und dann meine Männer losschicken, um ihre Frauen zu vergewaltigen", sagte Tapas Pal laut der indischen Zeitung "Hindustan Times" vom Dienstag.

Die Aussagen sollen bereits Mitte Juni in einem Dorf in Westbengalen gefallen und mit einem Handy aufgezeichnet worden sein. Pal sagte der Zeitung, er könne sich nicht an diese Rede erinnern. Seine Partei Trinamool Congress (TMC) distanzierte sich von den Aussagen.

"Vergewaltigung manchmal richtig"

Vergewaltigung ist nach besonders brutalen Fällen zum Dauerthema in Indiens Gesellschaft geworden - und Politiker fallen dabei wiederholt mit grotesken Statements auf. Erst vor einem Monat sagte Babulal Gaur, Innenminister des Bundesstaates Madhya Pradesh, Vergewaltigungen seien "manchmal richtig und manchmal falsch".

Der Chef der Samajwadi-Partei, Mulayam Singh Yadav, meinte laut lokalen Medien vor drei Monaten: "Jungs sind Jungs, sie machen Fehler." Deswegen sollten sie doch nicht an den Galgen geschickt werden. Und sein Parteikollege Abu Azmi, Parteichef im Bundesstaat Maharahtra, sagte dem Sender NDTV, jeglicher Sex außerhalb der Ehe sollte mit dem Tod bestraft werden - ob freiwillig oder erzwungen.

stb/DPA / DPA
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Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.