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"Inside America" "Zwei Übel": Warum es keine Begeisterung unter jungen US-Wählern gibt

Donald Trump und Joe Biden
"Hauptevent"? Das Duell Trump vs. Biden wirkt auf junge Wähler nicht unbedingt elektrisierend
© Sarah Silbiger/Getty Images/AFP
Troy und Samantha sind junge Latinos, die wenig übrighaben für Joe Biden und Donald Trump. Wie so viele Jungwähler fühlen sie sich nicht ernstgenommen mit ihren Zielen und Prioritäten. US-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann über das Misstrauen gegenüber zwei alten Männern.

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Troy ist ein junger Latino, der aus dem Süden von Texas kommt, nahe der Mauer – "the Wall", die Donald Trump während seiner ersten Amtszeit so "big & beautiful" bauen wollte, von der aber immer noch nicht viel steht, jedenfalls nicht die 500 Kilometer, von denen der Präsident erzählt. Als viele in seiner Gemeinschaft am Coronavirus erkranken, fühlt er sich von der Politik im Stich gelassen. So einer müsste doch demokratisch wählen – oder?

Nicht wirklich. Samantha aus Detroit denkt ähnlich wie Troy – wie so viele Jungwähler fühlen beide sich nicht ernstgenommen mit ihren Zielen und Prioritäten. Sie misstrauen zwei alten weißen Männern, die aus dem Weißen Haus heraus wenig für Einwanderer gemacht haben. Aber für wen werden sie sich entscheiden in dieser undankbaren Wahl? Mit stern-USA-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann haben sie – nicht nur darüber – gesprochen.

jcw / tim

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