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Zoff um Trumps Politik: Obama-Freund Jay-Z kritisiert Trump - der Präsident antwortet auf Twitter deutlich

Rapper Jay-Z und US-Präsident Donald Trump werden wohl keine Freunde mehr. Der Musiker hatte sich kritisch über Trump geäußert, nun belehrte der Präsident ihn auf Twitter. 

US-Rapper Jay-Z

US-Rapper Jay-Z trat 2016 in Cleveland (USA) beim demokratischen Parteitag auf.

Jay-Z hatte sich kritisch über Trumps Politik geäußert und wurde nun via Twitter von Trump belehrt. "Jemand sollte Jay-Z darüber informieren, dass die Arbeitslosenquote unter Schwarzen aufgrund meiner Politik auf den niedrigsten Stand aller Zeiten gefallen ist", schrieb Trump in dem Kurzbotschaftendienst.


Tatsächlich sank die Arbeitslosigkeit unter Angehörigen von Minderheiten in den USA zuletzt auf einen Tiefstand. Kritiker weisen allerdings daraufhin, dass der Aufschwung schon unter Trumps Vorgänger Barack Obama eingesetzt hatte. Jay-Z, ein Freund der Obamas, hatte Trump zuvor im TV-Sender "CNN" attackiert. Dessen herablassenden Äußerungen über Minderheiten überschatteten die Arbeitsmarktstatistik, sagte der 48-Jährige. "Es geht darum, die Leute als Menschen zu behandeln", sagte Jay-Z. Der Einzug Trumps ins Weiße Haus habe "den fortdauernden Rassismus" in den USA offengelegt.

Der Rapper kritisierte auch Trumps mutmaßlichen "Drecksloch"-Kommentar über afrikanische Länder. Damit habe sich der Präsident herablassend "über ganze Bevölkerungen" geäußert.

vit/AFP