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Schifffahrt In Griechenland stehen die Fähren ab Freitag still – Seeleute streiken

Frau mit Mundschutz beim Anlegen der Fähre auf einer Kykladeninsel
Frau mit Mundschutz beim Anlegen der Fähre auf einer Kykladeninsel
© ANE / Picture Alliance
In der Ägäis und im Ionischen Meer dürfte ab Freitag keine Fähre mehr auslaufen. Seeleute haben einen 48-stündigen Streik angekündigt. Eine Ausweitung ist nicht ausgeschlossen. 

Reisende in Griechenland müssen von Freitag an mit erheblichen Problemen im Fährverkehr rechnen. Die bei der Küstenschifffahrt beschäftigten Seeleute haben einen 48-stündigen Streik angekündigt, der um 0 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 23 Uhr MEZ) beginnen soll.

Der Streik könnte sogar für unbestimmte Zeit ausgedehnt werden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft der Seeleute (PNO) am Donnerstag im griechischen Rundfunk. Die Verhandlungen zwischen der Seeleutegewerkschaft und den Reedern seien gescheitert.

Fähren in Griechenland so wichtig wie in anderen Ländern die Eisenbahnen

Den Angaben nach dürfte in der Ägäis und im Ionischen Meer keine Fähre auslaufen. Die Beschäftigten fordern unter anderem einen neuen Manteltarifvertrag mit erheblichen Lohnerhöhungen.

Wegen der zahlreichen Inseln ist der Fährverkehr in Griechenland so wichtig wie in anderen Ländern die Eisenbahnen. Viele Eilande haben keinen Flughafen und sind auf die Fähren angewiesen – sowohl für den Bereich Tourismus als auch für ihre Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoffen und Medikamenten.

key DPA

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