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Keine Annäherung in Sicht Siedlungs-Streit dominiert Nahost-Gespräche


Der Streit über die jüdischen Siedlungen im Westjordanland dominiert auch die zweite Runde der Nahost-Friedensverhandlungen. Eine Annäherung in den von US-Außenministerin Hillary Clinton geleiteten Gesprächen war am Dienstag aber zunächst nicht in Sicht.

Der Streit über die jüdischen Siedlungen im Westjordanland dominiert auch die zweite Runde der Nahost-Friedensverhandlungen. Eine Annäherung in den von US-Außenministerin Hillary Clinton geleiteten Gesprächen war am Dienstag aber zunächst nicht in Sicht. Clinton rief beide Seiten zur Kompromissbereitschaft auf. "Für mich ist es ganz einfach: Keine Verhandlungen, keine Sicherheit, kein Staat", sagte sie zur Drohung der Palästinenser, die Verhandlungen abzubrechen, sollte Israel den Ende des Monats auslaufenden Baustopp in den Siedlungen nicht verlängern. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Sonntag eine Verlängerung ausgeschlossen, zugleich aber eine Einschränkung der Bautätigkeit in Aussicht gestellt.

Clinton traf zunächst mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak zusammen. Danach waren getrennte und dann gemeinsame Beratungen mit Netanjahu und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas geplant. Jedes Festhalten an Siedlungsaktivitäten gefährde die Verhandlungen, warnte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat.

Israelis und Palästinenser unternehmen seit Anfang September einen neuen Anlauf zu einem Friedensvertrag mit dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung für die Region.

Reuters Reuters

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