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Lungenentzündung überstanden Nelson Mandela kann Krankenhaus verlassen

Mit einer Lungenentzündung ist Nelson Mandela vor zehn Tagen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Inzwischen hat sich sein gesundheitlicher Zustand gebessert und er kann zuhause behandelt werden.

Eineinhalb Wochen nach seiner Einweisung ist der frühere südafrikanische Staatspräsident Nelson Mandela wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 94-jährige Friedensnobelpreisträger wurde seit dem 27. März wegen einer Lungenentzündung behandelt. Mandela sei "nach einer dauerhaften und schrittweisen Verbesserung seines allgemeinen Gesundheitszustandes" entlassen worden, teilte das Präsidialamt am Samstag mit. Er werde nun zu Hause weiterbehandelt. Präsident Jacob Zuma bedankte sich bei den Ärzten und dem Krankenhauspersonal dafür, dass sie Mandela so "wirkungsvoll" gepflegt hätten.

Mandela hatte Ende 2012 wegen einer ähnlichen Infektion und einer anschließenden Gallensteinoperation 18 Tage im Krankenhaus gelegen. Anfang März war er wegen einer Kontrolluntersuchung erneut ein Wochenende in einer Klinik.

Der erste schwarze Präsident Südafrikas (1994-1999) saß wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheid-System 27 Jahre im Gefängnis. Während seiner langen Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island war er an Tuberkulose erkrankt. 2004 zog sich der als Nationalheld verehrte Mandela endgültig aus der Politik zurück.

kgi/DPA/AFP DPA

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