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First Lady auf Abruf Melania Trump packt angeblich schon Koffer und "will einfach nur nach Hause"

Sehen Sie im Video: "Last Christmas" für Melania Trump im Weißen Haus – der präsidiale Baum wird geliefert.




"Last Christmas" für Melania Trump im Weißen Haus. Dort hat US-First Lady am Montag noch einmal den offiziellen, präsidialen Weihnachtsbaum in Empfang genommen. Die fünfeinhalb Meter hohe Fraser-Tanne wurde per Pferdekutsche geliefert. Aufgestellt werden soll sie im Blauen Zimmer. Statt der jährlichen Mediengroßveranstaltung zur Wahl des Baums ist der zuständige Beamte des Weißen Hauses in diesem Jahr in aller Stille nach West Virginia gereist, um sich eine Tanne auszusuchen. Auch die Zahl der Freiwilligen, die traditionell das Weiße Haus schmücken, wurde in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen reduziert.
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Während Donald Trump juristisch gegen seine Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl ankämpft, hat sich seine Frau Melania offenbar mit ihrem Schicksal abgefunden. Mehr noch: Sie arbeite schon an ihrem Umzug, ist in der US-Presse zu lesen.

Die Trumps und der Sender CNN werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Aktuell seziert das Medium, das dem noch amtierenden Präsidenten Donald Trump so gern Kontra gibt, genüsslich, was die First Lady so treibt, während ihr Ehemann gegen seine Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl vorgeht und Anschuldigungen verbreitet, bei der Abstimmung habe es massive Unregelmäßigkeiten gegeben. Melania Trump bereite, so will der Sender aus Washingtoner Quellen erfahren haben, ihren Umzug aus dem Weißen Haus vor. Sie "will einfach nur nach Hause", so das Fazit.

Und sie strebe auch nicht wirklich an, in vier Jahren wieder nach Washington zurückzukehren. Sollte ihr Mann eine Wiederwahl anstreben, werde das bei Melania wohl nicht gut ankommen.

Melania Trump soll Washington und den dortigen Polit-Betrieb generell nicht besonders mögen – das wird schon seit Jahren kolportiert. Bis heute halten sich hartnäckig Gerüchte darüber, wie entsetzt sie seinerzeit gewesen sein soll, nachdem ihr Mann Donald Ende 2016 in das höchste politische Amt der Welt gewählt worden war. Auch Berichte über Eheprobleme gibt es immer wieder.

Kein Wunder also, dass CNN weiter recherchierte und jetzt erfahren haben will, dass Melania ihr eigenes Ding durchziehe. Zwar nehme sie weiterhin Aufgaben als First Lady wahr wie die Planung der Weihnachtsdeko im Weißen Haus. Aber eigentlich sitze sie auf gepackten Koffern und plane akribisch, wie der Auszug aus dem Weißen Haus ablaufen soll und welche Gegenstände heim nach New York oder in Trumps Florida-Residenz Mar-a-Lago verschifft werden sollen.

Melania Trump stehen beim Tod ihres Mannes 20.000 Dollar Pension zu

Auch habe sie sich über eine Mitarbeiterin erkundigt, was First Ladies nach Ende der Amtszeit ihrer Ehemänner an Steuerzahlergeld so zustehe, heißt es dem Bericht weiter. Die für Melania Trump traurige Antwort sei gewesen: nichts. Nur im Falle des Todes ihres Ehemanns sei eine jährliche Zuwendung von 20.000 Dollar vorgesehen.

Außer mit Umzugsplänen beschäftige sie sich auch noch mit ihrem Vermächtnis, das ihr neuerdings sehr wichtig sei. Wie erfolgreich ehemalige Präsidentengattinnen auf dem Buchmarkt sein können, bewies kürzlich erst Michelle Obama mit ihrer Autobiografie. Melania Trump schwebe jedoch kein solches Sachbuch vor, heißt es weiter. Es gehe eher um etwas mit vielen Fotos. Vielleicht so etwas wie die Geschichte der Gastfreundschaft im Weißen Haus oder ein Bildband über Melania Trumps Design-Projekte.

Die CNN-Recherche über Melania Trumps aktuelles Dasein liest sich alles in allem ironisch bis zynisch. Vielleicht sind es ja auch Beiträge wie dieser, die bei der First Lady den Fluchtinstinkt aus Washington verstärken. Nein, CNN und die Trumps werden sicher keine Freunde mehr werden.

Quelle: CNN


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