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Schaden durch Waffenschmuggel Wegen fahrlässiger Geschäftspraktiken: Mexiko will US-Waffenhersteller verklagen

Sehen Sie im Video: Mexiko droht US-Waffenherstellern mit Klage wegen ihrer Geschäftspraktiken.




Waffen und Drogen: Die mexikanische Regierung will mehrere US-Waffenhersteller wegen fahrlässiger Geschäftspraktiken verklagen. Damit sei Mexiko erheblicher Schaden entstanden, ließ die linksgerichtete Regierung von Mexiko verlauten. Demnach sei den Waffenherstellern bewusst gewesen, dass ihre Geschäftsmethoden zu illegalem Waffenschmuggel nach Mexiko geführt haben. Der daraus entstandene Schaden werde auf zehn Milliarden Dollar geschätzt. Der mexikanische Außenminister, Marcelo Ebrard, sagte dazu am Mittwoch Ortszeit während einer Pressekonferenz in der Hauptstadt: "Die Waffenfirmen, die mit dem Fall in Verbindung stehen, entwickeln verschiedene Modelle für die Drogenhändler, damit diese die Waffen benutzen und sie kaufen. Sie sind sehr wertvoll, es gibt verschiedene Typen, die vom Aussehen bis zum Gebrauch reichen." Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat dem Waffenschmuggel aus den USA in seine Heimat den Kampf angesagt. In Mexiko registrierten die Behörden in den vergangenen Jahren soviel Morde wie nie zuvor. Angeklagt werden sollen bekannte US-Unternehmen wie Smith & Wesson, Barrett Firearms, Colt's Manufacturing Company und Glock.
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Bekannten US-Waffenherstellern wie Smith & Wesson, Barrett Firearms, Colt's Manufacturing Company und Glock droht eine Klage aus Mexiko. Es geht um zehn Milliarden US-Dollar.

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