Nahost Raketenangriff auf israelische Grenzdörfer


Am zweiten Tag in Folge sind israelische Dörfer mit palästinensischen Raketen beschossen worden. Zuvor waren israelische Truppen mit Panzern in den Gazastreifen eingerückt.

Israelische Grenzdörfer am Rand zum Gazastreifen sind den zweiten Tag in Folge mit Raketen angegriffen worden. Dabei wurde in der Ortschaft Schaar Hanegew mindestens ein Bewohner verletzt, wie ein Sanitäter mitteilte. Ein weitere Rakete schlug auf dem Gemüsemarkt von Sderot ein, wo am Montag zwei Bewohner bei einem ähnlichen Angriff ums Leben kamen.

Israelische Truppen rückten am Dienstag mit Panzern in den Gazastreifen ein. Außerdem wurden ein Hochhaus und eine Metallwerkstatt in der Stadt Gaza mit Raketen angegriffen. In dem Hochhaus befinden sich mehrere Redaktionen, darunter ein Büro des arabischen Fernsehsenders Al Dschasira. Fünf Palästinenser wurden Angaben von Ärzten zufolge verletzt. In dem Büro wird ein Magazin hergestellt, das die extrem Israel-feindliche Organisation Hamas unterstützt.

Dreijähriger Junge getötet

Radikale Palästinenser hatten am Montag erstmals mit einem aus dem Gaza-Streifen geführten Raketenangriff zwei Menschen in Israel getötet. Bei dem Einschlag von zwei Geschossen in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens in der Stadt Sderot starben nach Angaben von Sanitätern ein dreijähriger Junge sowie ein 50 Jahre alter Mann. Nach dem Angriff wurde mit einem massiven Gegenschlag Israels gerechnet.


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