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Präsidentschaftswahlen Ghana rechnet mit Kopf-an-Kopf-Rennen


Im westafrikanischen Ghana werden am heutigen Freitag ein neues Parlament und der Präsident gewählt. Erwartet wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden größten Parteien.

Inmitten eines Wirtschaftsbooms finden im westafrikanischen Ghana am heutigen Freitag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Vor zahlreichen Wahllokalen bildeten sich lange Schlangen. Von den acht Kandidaten für das Präsidentenamt werden nur Amtsinhaber Dramani Mahama vom Nationalen Demokratischen Kongress (NDC) und Nana Akufo-Addo von der Neuen Patriotischen Partei (NPP) Chancen auf einen Sieg eingeräumt. Das 25 Millionen Einwohner zählende Land gilt als demokratischer Musterstaat in Afrika.

Der 54-jährige Mahama hatte das Amt erst im Juli übernommen, nachdem sein plötzlich erkrankter Vorgänger John Atta Mills gestorben war. Ghanas Wirtschaft boomt derzeit, auch dank der im Jahr 2010 begonnenen Ölförderung. Mahama möchte die Gewinne für den Ausbau der Infrastruktur verwenden, Akufo-Addo für kostenlose höhere Schulbildung.

Das Ergebnis soll bis Sonntag feststehen. Sollte keiner der acht Präsidentschaftskandidaten die absolute Mehrheit erreichen, kommt es am 28. Dezember zur Stichwahl zwischen den beiden Politikern mit den meisten Stimmen.

kgi/DPA/AFP DPA

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