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Regionalwahlen in Spanien Katalanen strafen Sozialisten ab


Bei der Regionalwahl in Katalonien haben die regierenden Sozialisten eine deutliche Niederlage erlitten. Die Wähler in der Region im spanischen Nordosten bescherten den Sozialisten bei dem gestrigen Urnengang das schlechteste Wahlergebnis seit deren Gründung vor 32 Jahren und gaben den Nationalisten die meisten Stimmen.

In Spanien haben die Sozialisten von Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero bei der Regionalwahl in Katalonien eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Nach sieben Jahren mussten sie die Macht dort an die Nationalisten von der Convergencia i Unio (CiU) abgeben. Die nach mehr Autonomie für die wohlhabende Region im Nordosten des Landes strebende CiU kam bei der Wahl am Sonntag auf 38,1 Prozent der Stimmen und verfehlte mit 62 Sitzen die absolute Mehrheit im Parlament nur knapp. Die sozialistische Partei erreichte 18,6 Prozent und 28 Sitze. Auf die konservative Volkspartei entfielen 12,4 Prozent und 18 Sitze.

In dem Wahlergebnis vom Sonntag drückt sich auch der Unmut in der Bevölkerung über die wirtschaftlichen Probleme in Spanien aus. Das Land leidet unter einer der höchsten Arbeitslosenquoten in Europa, einer stagnierenden Wirtschaft und hohen Refinanzierungskosten. In Umfragen haben Zapatero und seine Partei zuletzt landesweit an Rückhalt verloren.

Reuters Reuters

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