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Rückschlag für Barack Obama Richter stoppt Förderung der Stammzellforschung


Ein US-Gericht hat die staatliche Förderung embryonaler Stammzellforschung vorerst gestoppt. In der einstweiligen Verfügung eines Bezirksgerichts hieß es am Montag, bei der Forschung würden menschliche Embryonen zerstört.

Ein US-Bezirksgericht hat die von Präsident Barack Obama angeordneten Lockerungen bei der Stammzellenforschung blockiert. Eine christliche Organisation namens Nightlight Christian Adoptions darf nach dem Urteil von Richter Royce Lamberth ihre Bedenken gegen Obamas Politik vor Gericht bringen. Die Organisation macht geltend, dass die neuen Richtlinien der US-Regierung dazu führen, dass weniger menschliche Embryonen für eine Adoption zur Verfügung stehen.

Nightlight Christian Adoptions hilft Menschen bei der Adoption von Embryonen, die in Kliniken für Reproduktionsmedizin gelagert sind. Sie begann ihre Tätigkeit im Jahr 1997.

Obama hatte im März 2009 von seinem Vorgänger George W. Bush verfügte Beschränkungen aufgehoben, wonach die staatliche Förderung der Forschung in den USA auf embryonale Stammzell-Linien begrenzt war, die vor August 2001 entstanden. Mit seiner Entscheidung ende "eine falsche Wahl zwischen vernünftiger Wissenschaft und moralischen Werten", hatte der Präsident damals erklärt. Wissenschaftler hoffen, mit Hilfe der Forschung an embryonalen Stammzellen Fortschritte etwa im Kampf gegen Alzheimer zu erzielen.

APN/Reuters/DPA DPA Reuters

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