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Terrorverdächtige von Boston: FBI hatte Tamerlan Zarnajew schon 2011 im Visier

In die Erleichterung über die Festnahme von Dschochar Zarnajew mischen sich die ersten Ungereimtheiten. Offenbar war die US-Bundespolizei enger an dem Brüderpaar dran, als bislang bekannt.

Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter von Boston war bereits vor zwei Jahren ins Visier der US-Bundespolizei FBI geraten. Der bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötete 26-jährige Tamerlan Zarnajew sei Anfang 2011 vom FBI befragt worden, teilte die Behörde am späten Freitagabend (Ortszeit) mit. Anlass sei die Anfrage einer ausländischen Regierung gewesen.

Demnach soll Tamerlan Zarnajew "Anhänger eines radikalen Islam" gewesen sein und sich darauf vorbereitet haben, die USA zu verlassen, um sich Untergrundorganisationen anzuschließen. Laut FBI ergaben die Befragung von Zarnajew und dessen Familie sowie die Überprüfung von Reisedokumenten, Internetverkehr und persönlichen Kontakten damals allerdings keine Anzeichen einer "terroristischen Aktivität". Welche ausländische Regierung die Untersuchung anstieß, gab das FBI nicht bekannt. Medienberichten zufolge soll Tamerlan Zarnajew im vergangenen Jahr eine Reise nach Russland gemacht haben.

Tamerlan Zarnajew und sein nach einer nervenaufreibenden Verfolgungsjagd festgenommener 19-jährigen Bruder Dschochar Zarnajew werden verdächtigt, die Bombenanschläge auf den Marathon von Boston verübt zu haben. Dabei wurden am Montag drei Menschen getötet und 176 zum Teil lebensgefährlich verletzt. US-Sicherheitskreise vermuten einen islamistischen Hintergrund. Es gebe bislang aber keine Hinweise darauf, dass die Brüder Kontakte zum Extremistennetzwerk al-Kaida oder anderen militanten Gruppen gehabt hätten. Die Suche nach etwaigen Verbündeten der beiden im In- oder Ausland habe nun oberste Priorität, sagte ein Sicherheitsbeamter.

Mutter: "Ihnen wurde etwas angehängt"

Offen ist bislang, wann das Attentat in Boston geplant wurde. Dass einer der beiden Tatverdächtigen bereits vor geraumer Zeit die Aufmerksamkeit des FBI erregt hatte, könnte die US-Regierung unter Druck setzen. Bei früheren Anschlägen kam die Frage auf, ob sich die Taten hätten verhindern lassen, wenn Geheimdienste und Polizei verschiedenen Hinweisen konsequenter nachgegangen wären und sich darüber besser ausgetauscht hätten.

Die beiden Zarnajews sind Tschetschenen, die laut FBI allerdings in Kirgisistan geboren wurden. Sie waren mit ihrer Familie vor etwa zehn Jahren in die USA eingewandert. Dschochar nahm die US-Staatsbürgerschaft an. Ruslan Zarni, nach eigener Auskunft Onkel der beiden Brüder, sagte, sie hätten sich in der Gegend des Bostoner Vororts Cambridge niedergelassen. Er selbst lebe in einem Vorort von Washington und habe mit den Brüdern seit 2009 nicht mehr gesprochen. Die Anschläge in Boston seien eine Schande für die Familie und das gesamte tschetschenische Volk.

Die Eltern der Brüder äußerten dagegen in getrennten Interviews, ihren Söhnen sei etwas angehängt worden, was sie nicht begangen hätten. "Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass sie hereingelegt wurden", sagte Subeidat Zarnajewa, die sich als Mutter der beiden Männer ausgab, dem englischsprachigen Staatsfernsehsender Russia Today am Samstag. Sie räumte aber ein, dass sich ihr älterer Sohn Tamerlan, der auf der Flucht vor der Polizei getötet worden war, seit etwa fünf Jahren stark für den Islam interessiert habe. Ehemalige Klassenkameraden beschrieben die Brüder als gute, unauffällige Schulfreunde, bei denen kein Hang zum Extremismus zu erkennen gewesen sei.

Gesundheitszustand von Dschochar Zarnajew ernst

Dschochar Zarnajew, der am Freitagabend (Ortszeit) schwer verletzt gefasst worden war, befindet sich in einem schwer bewachten Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand ist dem TV-Sender CNN zufolge nach wie vor ernst. Er habe viel Blut verloren, hieß es. Ein Terrorismusexperte des Senders sagte, es sei noch völlig unklar, vor welchem Gericht sich der 19-Jährige verantworten müsse. Falls er verurteilt werde, drohe ihm die Todesstrafe.

Die Nachricht von der Festnahme Dschochar Zarnajews im Vorort Watertown hatte in Boston große Erleichterung ausgelöst. Menschen strömten auf die Straßen, nachdem die Stadt über Stunden im Ausnahmezustand gewesen war. Sie jubelten und klatschten Beifall. Manche schwenkten US-Flaggen.

Die Polizei in New Bedford, das knapp 100 Kilometer südlich von Boston liegt, nahm nach eigener Auskunft zwischenzeitlich drei Personen in Gewahrsam. Dabei handele es sich um zwei Männer und eine Frau, die vom FBI befragt worden seien. Hintergrund sei die Annahme, dass sie Verbindungen zu Dschochar Zarnajew hatten. Die drei befänden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

kng/joe/Reuters/DPA / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?