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Todesstrafe im Iran: Oppositionelle wegen "Feindschaft gegen Gott" hingerichtet

Wegen der Proteste nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Iran im vergangenen Jahr sind am Donnerstag zwei Menschen hingerichtet worden.

Wegen der Proteste nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Iran im vergangenen Jahr sind am Donnerstag zwei Menschen hingerichtet worden.

Dies meldete die iranische Nachrichtenagentur Isna. Den Verurteilten seien Feindschaft gegen Gott (moharebeh), Umsturzversuch und die Mitgliedschaft in antirevolutionären Gruppen vorgeworfen worden. Ingesamt sei gegen elf Angeklagte die Todesstrafe verhängt worden.

Es waren die ersten Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Juni-Protesten. Die Unruhen waren die schwersten seit der Islamischen Revolution 1979. Die Regierung wies Vorwürfe der Wahlfälschung zurück und ging hart gegen die Demonstranten vor. Mehrere Menschen kamen bei den Unruhen ums Leben.

Reuters / Reuters