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Neue Details zur Erstürmung Trump-Aktivisten wollten Kapitol "in die Luft jagen"

Sehen Sie im Video: Trump-Aktivisten wollten Kapitol "in die Luft jagen".




Bei der Erstürmung des Sitzes des US-Kongresses Anfang Januar haben sich nach Schätzungen der Kapitol-Polizei etwa 800 Anhänger von Donald Trump Zutritt zu dem Gebäude verschafft. Weit mehr als 10.000 Menschen seien auf dem Gelände des Kapitols gewesen, sagte die amtierende Chefin der Kapitol-Polizei, Yogananda Pittman, am Donnerstag bei einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses. Anhänger des abgewählten - und inzwischen aus dem Amt geschiedenen - US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar nach einer Kundgebung des Republikaners unweit des Weißen Hauses gewaltsam das Kapitol gestürmt, wo die Kongressabgeordneten zusammen gekommen waren. Die Sicherheitskräfte des Parlaments konnten den Angriff nicht stoppen. Mindestens fünf Menschen kamen bei den Krawallen ums Leben, darunter ein Polizist. Gegen zahlreiche Personen wird mittlerweile ermittelt - auch gegen 35 Polizeibeamte, wie Pittman erklärte. Sechs Polizisten seien zudem vom Dienst suspendiert worden. Im Verlauf der Anhörung sprach Pittman auch von weiteren Plänen der Trump Anhänger. O-TON Yogananda Pittman, Chefin der Kapitol-Polizei "Wir wissen, dass Angehörige der Milizen, die am 6. Januar dort waren, ihren Wunsch geäußert haben, dass sie das Kapitol in die Luft jagen und so viele (Kongress-)Mitglieder wie möglich umbringen wollen, in einem direkten, zeitlichen Zusammenhang zur Rede zur Lage der Nation. Das Datum steht aber, wie wir wissen, noch nicht genau fest."
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Die amtierende Chefin der Kapitol-Polizei, Yogananda Pittman, hat in einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses neue Details zur Erstürmung des US-Kongresses bekannt gegeben. Und sie berichtete von weiteren Plänen der Trump-Anhänger.

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