Festnahmen im Iran. Angriffe auf Golfstaaten. Formel-1-Rennen abgesagt. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Daniel Wüstenberg
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben neue Luftangriffe auf den Iran gestartet. Bei der „großangelegten Angriffswelle“ werde „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ im Westen des Landes ins Visier genommen, teilt die Armee mit.
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Daniel Wüstenberg
Die iranischen Behörden haben im Nordwesten des Landes mindestens 20 Menschen wegen des Verdachts der Zusammenarbeit mit Israel festgenommen. Die Festnahmen erfolgten bei Razzien gegen mutmaßlich mit Israel verbundene Netzwerke in der Provinz West-Aserbaidschan, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Staatsanwalt der Region, Hossein Madschidi, berichtet. „20 Menschen wurden festgenommen und inhaftiert“, nachdem sie „Informationen über Anlagen von Militär, Polizei und Sicherheitskräften an den zionistischen Feind geschickt haben“, berichtet Fars.
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Daniel Wüstenberg
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erneut unter iranischen Beschuss geraten. Die Luftabwehr sei dabei, Raketenangriffe und aus dem Iran kommende Drohnen abzufangen, teilt das Verteidigungsministerium am frühen Morgen mit. Zuvor war es bereits zu weiteren Angriffen auch auf andere Golfstaaten gekommen.
Am stärksten sind die Emirate unter Beschuss. Der Berater des Präsidenten, Anwar Gargasch, erklärte in der Nacht, sein Land habe zwar das Recht, sich gegen die «terroristische Aggression» zu verteidigen. Zugleich fügte er jedoch hinzu, man wolle weiterhin Vernunft und Zurückhaltung walten lassen.
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Daniel Wüstenberg
Die vom Iran unterstützte Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon „direkte“ Kämpfe mit der israelischen Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam seien seit Samstagabend im Gange und dauerten an, teilt die Schiiten-Miliz mit. Es seien „leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse“ zum Einsatz gekommen. Zudem griff die Miliz nach eigenen Angaben israelische Streitkräfte in drei Grenzdörfern an.
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Daniel Wüstenberg
Russland beliefert nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Iran mit Kampfdrohnen vom Typ Shahed für den Einsatz gegen die USA und Israel. Es sei eine „hundertprozentige Tatsache“, dass der Iran vom russischen Militär hergestellte „Shaheds“ für Angriffe auf US-Stützpunkte eingesetzt habe, sagt Selenskyj dem Sender CNN.
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Daniel Wüstenberg
Trump: „Ich will Öl für die Welt haben“
US-Präsident Donald Trump rechtfertigt die Lockerung von Sanktionen seiner Regierung gegen Russland infolge des Irankriegs. Er sagt dem Sender NBC News auf die Frage zu seiner Entscheidung, angesichts der steigenden Energiepreise Kaufbeschränkungen zu lockern:
„Ich will Öl für die Welt haben“US-Präsident Donald Trump
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Daniel Wüstenberg
Der Iran setzt seine Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten auch am Sonntag fort. Zwei Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten am frühen Sonntagmorgen mehrere Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama.
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Daniel Wüstenberg
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten derzeit nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran. „Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht schließen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind“, zitiert ihn der Sender NBC News. Auf die Frage des Senders, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges aussehen müssten, habe Trump am Telefon erwidert: „Das möchte ich Ihnen nicht sagen.“ Er bestätigt aber, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil davon sein würde.
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Daniel Wüstenberg
Formel-1-Rennen abgesagt
Jetzt ist es auch amtlich: Die Formel 1 sagt wegen großer Sicherheitsbedenken durch den Irankrieg die Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) ab. Somit gibt es nach dem dritten Saisonrennen am 29. März in Japan eine fünfwöchige Rennpause: Erst am 3. Mai geht es in Miami weiter. Der Kalender schrumpft von 24 auf 22 WM-Läufe.
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Daniel Wüstenberg
Auf den internationalen Flughafen von Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein Drohnenangriff verübt worden, durch den ein großes Feuer ausgelöst wurde. Die Drohnen hätten einen Militärstützpunkt auf dem Flughafen im Visier gehabt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP. Sie seien aber abgefangen und kurz vor dem Flughafenkomplex zum Absturz gebracht worden. Die abstürzende Drohne habe ein heftiges Feuer ausgelöst, heißt es aus den Sicherheitskreisen. Zuvor war bereits die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem Angriff getroffen worden.
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Thomas Krause
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben am Abend einen Militärstützpunkt in Saudi-Arabien mit Raketen angegriffen, auf dem US-Streitkräfte stationiert sind. Auf dem Stützpunkt in der Nähe der Hautstadt Riad seien unter anderem US-Kampfjets stationiert, erklären die Revolutionsgarden. Zudem lagere das US-Militär dort große Mengen an Treibstoffvorräten für seine Flugzeuge.
Von Saudi-Arabien wurde der Angriff offiziell nicht bestätigt. Das Verteidigungsministerium hatte jedoch kurz zuvor mitgeteilt, dass sechs ballistische Raketen mit Ziel al-Chardsch abgefangen worden seien. Dort befindet sich der Stützpunkt Prinz Sultan.
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Thomas Krause
Israel gehen wohl die Abfangraketen aus
Israel gehen im Krieg gegen den Iran einem Medienbericht zufolge die Abfangraketen aus. Israel habe die USA in dieser Woche darüber informiert, dass die Bestände an Abfangsystemen für ballistische Raketen einen kritischen Tiefstand erreicht hätten, berichtet das Nachrichtenportal „Semafor“ unter Berufung auf US-Vertreter. Den USA sei das Problem seit Monaten bekannt. In den US-Beständen hingegen herrsche kein Mangel.
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Thomas Krause
Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon einem Bericht der Zeitung „Times of Israel“ zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigte den Bericht auf Anfrage. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden.
Die Einsätze hätten bereits vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. In dem Ort sollten militärische Anlagen der Hisbollah zerstört und Bewaffnete der Miliz vertrieben werden, schreibt die Zeitung.
Die Einsätze hätten bereits vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. In dem Ort sollten militärische Anlagen der Hisbollah zerstört und Bewaffnete der Miliz vertrieben werden, schreibt die Zeitung.
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Thomas Krause
Die Schweiz hat nach eigenen Angaben zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg abgelehnt. Drei weitere Gesuche seien genehmigt worden, teilt die Schweizer Regierung mit. Sie begründete die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.
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Thomas Krause
Die US-Botschaft in Bagdad ruft alle US-Bürger dazu auf, den Irak umgehend zu verlassen. Hintergrund ist ein Raketenangriff auf das Botschaftsgebäude in der Nacht. Wer sich entscheide, im Land zu bleiben, solle dies angesichts der erheblichen Bedrohung durch Iran-treue Milizen dringend überdenken, heißt es in einem Sicherheitshinweis der Vertretung.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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