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Tag 183 des Ukraine-Kriegs Putin ordnet Ausbau der russischen Armee an

Auch Kriegsherr Wladimir Putin arbeitet manchmal vom Schreibtisch aus
Auch Kriegsherr Wladimir Putin arbeitet manchmal vom Schreibtisch aus
© Mikhail Klimentyev / AFP
Moskau bestätigt Angriff auf Bahnhof in Tschaplyne +++ Melnyk hofft auf Gespräch mit Kanzler Scholz +++ Kiew meldet Dutzende Tote und Verletzte bei Angriff auf Bahnhof +++ Die News zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog.

Nach ihrem Unabhängigkeitstag trauert die Ukraine um die vielen Todesopfer eines russischen Raketenangriffs auf einen Personenzug. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am späten Mittwochabend von mindestens 22 Toten. Der Zug war nahe dem Ort Tschaplyne im zentralukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk getroffen worden. "Tschaplyne ist heute unser Schmerz", sagte Selenskyj. Wie vorher befürchtet gab es am Feiertag, einem symbolträchtigen Datum ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn, auch an anderen Stellen des Landes schwere russische Angriffe mit Raketen und Marschflugkörpern.

Die Ukraine hatte am Mittwoch den 31. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von der Sowjetunion begangen. Die USA sagten der Ukraine an diesem historischen Datum Militärhilfen für drei Milliarden US-Dollar (rund drei Milliarden Euro) zu. Das Paket soll zur Verteidigung der Ukraine und zur Modernisierung ihrer Armee dienen. US-Präsident Joe Biden will in einem Telefonat mit Selenskyj am Donnerstag Einzelheiten besprechen.

Lesen Sie hier die wichtigsten Nachrichten und Entwicklungen des 182. Tages im russischen Krieg gegen die Ukraine.

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Tag 183 im Ukraine-Krieg

DPA AFP

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