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US-Luftangriffe im Irak: Acht deutsche IS-Mitglieder getötet

Bei US-Luftangriffen auf den Islamischen Staat (IS) sollen im Irak acht Deutsche getötet worden sein. Offenbar hatten sie an der Seite der Terrormiliz gekämpft.

Der Nordirak ist schwer umkämpft - hier ein Peshmerga-Kämpfer an der Front nahe Mossul

Der Nordirak ist schwer umkämpft - hier ein Peschmerga-Kämpfer an der Front nahe Mossul

Im Nordirak sollen bei US-Luftangriffen auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch acht deutsche Extremisten getötet worden sein. Die Dschihadisten seien in einem Ort nordwestlich der IS-Hochburg Mossul umgekommen, hieß es am Samstag aus dem Perschmerga-Ministerium der kurdischen Autonomiegebiete. Insgesamt seien bei dem Angriff 22 IS-Anhänger gestorben. Die Leichen seien der Rechtsmedizin in Mossul übergeben worden. 


In den Reihen des IS kämpfen Zehntausende Anhänger aus dem Ausland. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" gehen die deutschen Behörden davon aus, dass auch mehr als 700 Extremisten aus Deutschland nach Syrien oder in den Irak gereist sind.

car / DPA