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US-Grenze zu Mexiko 171.000 Migranten allein im März: US-Behörden melden Festnahmen-Rekord

Sehen Sie im Video: 171.000 Migranten allein im März an US-Grenze festgenommen.




Bilder von Donnerstag aus dem US-Bundesstaat Kalifornien an der Grenze zu Mexiko. Zoll- und Grenzschutzbeamte fahren die neu errichtete Mauer entlang, um nach Migranten Ausschau zu halten. Immer wieder halten sie unter anderem mexikanische Staatsbürger auf, die in die Vereinigten Staaten wollen. Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben im März an der Grenze zu Mexiko mehr als 171.000 Migranten festgenommen und damit so viele wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Darunter waren etwa 19.000 unbegleitete Minderjährige. Die Ankunft Zehntausender Menschen vor allem aus Mexiko, Honduras, El Salvador und Guatemala stellt die US-Behörden vor gewaltige Herausforderungen: Sie haben große Probleme, die aufgegriffenen Migranten angemessen unterzubringen. Sorgen bereitet vor allem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern unterwegs sind. Für Präsident Joe Biden, der angetreten war, um die restriktive Einwanderungspolitik seines Vorgängers Donald Trump zu lockern, ist der Zustand an der Grenze ein Problem. Trumps Republikaner sehen darin den Grund für den jüngsten Anstieg der Migranten-Zahlen. Viele Wählerinnen und Wähler erwarten von Biden, dass er eine Lösung findet.
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Seit Donald Trump nicht mehr US-Präsident ist, machen sich mehr Migranten auf den Weg in die USA. Im März seien nach Angaben der US-Behörden mehr als 171.000 Geflüchtete festgenommen worden, so viele wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr.

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