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Sommer-Pressekonferenz im Protokoll: Angela Merkel: "Wir arbeiten nicht mit der AfD"

Vier Wochen vor der Wahl stellte sich Angela Merkel den Fragen der Journalisten: Diesel, Schulz und vor allem die Flüchtlingskrise kamen auf die Tagesordnung. Die Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin zum Nachlesen.

Angela Merkel Pressekonferenz Liveblog

Komfortable Umfragewerte und ein eher glückloser SPD-Herausforderer Martin Schulz: Für Kanzlerin Angela Merkel läuft es derzeit gut im Wahlkampf. An diesem Dienstag lässt sich die CDU-Chefin im Berliner Haus der Bundespressekonferenz in ihrer traditionellen Sommer-Pressekonferenz von den Hauptstadtjournalisten befragen. Der stern berichtete live.

Die Sommer-Pressekonferenz von Angela Merkel

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Die Konferenz geht mit einer humoresken Note zu Ende. Ein Journalist will wissen, warum Merkel nicht öfters so eine große Pressekonferenz veranstaltet und sich dem Kreuzverhör stellt. "Es hat sich nicht ergeben", lautet die lakonische Antwort Merkels.

  • Ellen Ivits
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    Sie verspricht mindestens genauso viel in Bildung zu investieren, wie ihr Gegner es angekündigt hat.

    Schulz will mit einer "nationalen Allianz die Bildung" Deutschland voranbringen. "Das ist eine der entscheidenden Weichenstellungen in der zukünftigen Politik in diesem Land", sagte Schulz am Montag in Berlin. Er bekräftigte auch das Ziel der Gebührenfreiheit von der Kita bis zu Hochschul- oder Meisterabschluss.

  • Ellen Ivits
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    Endlich kommt die Bildungs-Kampagne von Martin Schulz zur Sprache.

  • Ellen Ivits
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    Merkel betont: "Wir arbeiten nicht mit der AfD zusammen und wir arbeiten nicht mit der Linkspartei zusammen". Die SPD habe sich so deutlich noch nicht positioniert, so die Kanzlerin.

    CDU-Abgeordneten ihrer Partei haben im Landtag von Sachsen-Anhalt für einen Antrag der AfD gestimmt. "Politisch halte ich das für nicht richtig", sagte Merkel.

  • Ellen Ivits
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    Die Frage umgeht Merkel wieder. Man müsse natürlich alle Wähler im Blick behalten - auch in den neuen Bundesländern.

  • Ellen Ivits
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    "Muss sich die Bundesregierung vorwerfen lassen, Wähler rechts der Mitte nicht mehr abzuholen", fragt eine Journalistin im Hinblick auf den Aufstieg der AfD.

  • Ellen Ivits
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    Muss das individuelle Asylrecht überdacht werden?", will ein Journalist wissen. "Das habe ich nicht vor", antwortet Merkel.

  • Ellen Ivits
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  • Ellen Ivits
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    Megrfach erklingen Fragen zum Dieselskandal: Er herrscht die Befürchtung, der Autoindustrie könnte eine Amnestie gewährt werden.

  • Ellen Ivits
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    Der Nachzug von Familienanghörigen von Flüchtlingen wird nun thematisiert. Diese Problematik will sich Merkel Angang des nächsten Jahres anschauen - sollte sie gewählt werden.

  • Ellen Ivits
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    Merkel während der Pressekonferenz:

  • Ellen Ivits
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    Das Themen-Ping-Pong geht weiter: Vom Wahlkampf springt ein Journalist zum Thema Digitalisierung. Warum komme Deutschland in Sachen Breitbandausbau nicht voran?

    Merkel gibt zu: "Wir haben noch viel zu tun." Man habe nicht nur auf Glasfaser gesetzt. Jetzt müsse man sehr schnell zu dem Gigabit-Ausbau kommen.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Merkel widerspricht kühl. Fü sie sei der Wahlkampf sehr interessant. "Ich weiß nicht wie ihre Definition von Wahlkampf ist. Schön ist nur, wenn man sich gegenseitig beschimpft?, erwidert sie spitz. "Das ist nicht meine Auffassung von Wahlkampf."

  • Ellen Ivits
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    Und wieder zurück zum Wahlkampf: "Finden Sie sich etwas zu langweilig? Ist Deutschland ein langweiliges Land?, fragt ein Journalist süffisant. Im Saal erklingt Gelächter.

  • Ellen Ivits
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    Merkel wird an einen ihrer eigenen Aussprüche erinnert, der Euro sei zu schwach. "Ich bin nicht diejenige, die über den Eurokurs entscheidet", gibt sie zurück.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.