Ethikrat zu psychischen Belastungen Die Politik hat die Sorgen junger Menschen in der Pandemie ignoriert. Das darf sich nicht wiederholen

Ein kleiner Junge sitzt alleine hinter einem Vorhang auf der Fensterbank von seinem Zimmer und schaut aus dem Fenster.
Viele Kinder fühlten sich in der Pandemie einsam. (Archivbild)
© Jannis Chavakis/KNA
Die Politik hat die Sorgen und Probleme junger Menschen in der Corona-Pandemie nicht ausreichend berücksichtigt. Sagt nun auch der Deutsche Ethikrat. Die Politik muss nun endlich Konsequenzen ziehen.

Sie durften nicht zur Schule gehen, kaum Freunde treffen und die Clubs hatten sowieso geschlossen. In der Pandemie fiel der für Jugendliche aufregendste Abschnitt des Lebens einfach aus. Ersatzlos gestrichen. Statt um den ersten Kuss ging es plötzlich um hohe moralische Werte. Die jungen Leute sollten sich disziplinieren, um die älteren der Gesellschaft zu schützen. Und das taten sie, mit erstaunlich wenig Murren. Nur gedankt hat es ihnen kaum jemand.  

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