VG-Wort Pixel

Deutschland Die Corona-Pandemie steigert das Risiko von Kinderarmut

Die Corona-Pandemie versttärkt das Risiko der Kinderarmut noch einmal
Die Corona-Pandemie verstärkt das Risiko der Kinderarmut noch einmal
© Rolf Vennenbernd / DPA
Kinderarmut bleibt ein Thema, nicht nur weltweit, sondern auch im reichen Deutschland, wo aktuell 20,5 Prozent der Menschen unter 18 Jahren von Armut bedroht sind.

Vor rund dreißig Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention ins Leben gerufen. Die in 54 Artikeln verfasste Erklärung soll die Rechte von Kindern und Jugendlichen stärken. Unter anderem ist dort auch das Recht auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen festgehalten. 

In Deutschland sind aktuell 20,5 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner unter 18 Jahren von Armut bedroht (Stand 2019). Die Armutsgefährdungsquote ist laut dem Statistischen Bundesamt in den vergangenen Jahren tendenziell eher gestiegen und befindet sich aktuell auf einem 10-Jahres-Hoch, wie die Statista-Grafik zeigt. 

Und für das Jahr 2020 kann man davon ausgehen, dass die Corona-Krise den Druck noch einmal verstärkt, weil Eltern der benachteiligten Kinder und Jugendlichen besonders betroffen sind: Sie arbeiten häufiger in Teilzeit oder als Minijobber und gehören deswegen zu der Gruppe, die als erste ihre Jobs verlieren oder nur vergleichsweise wenig beziehungsweise gar kein Kurzarbeitergeld erhalten.

tis / Statista

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker