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Nach Krankenhausaufenthalt: Altkanzler Helmut Schmidt raucht wieder

Rund drei Wochen nach Entfernung eines Blutgerinnsels aus den Beinvenen geht es Helmut Schmidt wieder deutlich besser - sogar so gut, dass er wieder das Rauchen angefangen hat. Sein Hausarzt lobte den Genesungsprozess. Schmidt habe "gute Gene".

Altkanzler Helmut Schmidt greift nach einem längeren Krankenhausaufenthalt nun auch wieder zur Zigarette

Altkanzler Helmut Schmidt greift nach einem längeren Krankenhausaufenthalt nun auch wieder zur Zigarette

Altkanzler Helmut Schmidt geht es nach Einschätzung seines Arztes besser. Der Zustand des 96-Jährigen habe sich gut drei Wochen nach der Entfernung eines Blutgerinnsels aus dem rechten Bein "deutlich verbessert", sagte der Kardiologe Karl-Heinz Kuck der "Bild"-Zeitung. "Der Fuß wird wieder ordentlich durchblutet." Die Motorik habe sich verbessert. Schmidt habe gute Gene.

Kuck bestätigte, dass der SPD-Politiker zu Hause auch wieder zur Zigarette greife. "Der Kanzler raucht wieder wie in alten Zeiten", sagte er. In der Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg hatte Schmidt nach Angaben der Ärzte zuletzt nicht geraucht, aber ein Nikotinpflaster bekommen. Vor gut einer Woche hatte der Mitherausgeber der "Zeit" das Krankenhaus nach der Operation wieder verlassen. Schmidt, der am 23. Dezember Geburtstag hat, war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler.