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Statement: AKK zu ihrem Rückzug: "Es war ein Fehler, Kanzlerschaft und CDU-Vorsitz zu trennen"

Auf das Wahldebakel in Thüringen folgte das CDU-Beben: Annegret Kramp-Karrenbauer zieht sich von CDU-Kanzlerkandidatur und später auch vom Parteivorsitz zurück. Ihr Statement zu den Entwicklungen im stern-Liveblog zum Nachlesen.

Bundesverteidigungsministerin: AKK: Darum tritt sie aus dem CDU-Parteivorsitz zurück

Dieser Schritt hatte sogar die Spitze der CDU überrascht: Das Präsidium habe mit langem Schweigen auf die Ankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer reagiert, auf die Kanzlerkandidatur zu verzichten und später auch den Parteivorsitz abzugeben.

Der Entschluss sei schon länger in ihr gereift, ließ AKK während einer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin wissen. Die Abkehr von der Praxis, Kanzlerschaft und CDU-Vorsitz in einer Hand zu halten, sei ein Fehler gewesen. Auch die Tatsache, dass ihr die Autorität gefehlt habe, die Parteifreunde in Thüringen auf die Richtung der Partei einzuschwören, ebenso wie mit der Linken nicht mit der AfD im vollkommenen Umfang zu kooperieren, sei ein Faktor gewesen. Auf die Groko in Berlin soll ihr Schritt keinen Einfluss haben.

Die Pressekonferenz von Kramp-Karrenbauer finden Sie hier in unserem Liveblog zum Nachlesen.

Der AKK-Rückzug - Pressekonferenz der CDU

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Damit beenden wir unseren kurzen Liveblog zum Statement von Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur und den angekündigten Rücktritt als Parteichefin. Das Thema wird uns alle aber in den kommenden Monaten weiter und immer wieder beschäftigen. Der stern wird Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. In diesem Sinne wünschen wir noch einen schönen Tag!

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Ein Jahr voller Personaldebatten von außen. Mal schauen, wie das der CDU bekommen wird ...

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Bis dahin dürfte heftig diskutiert und debattiert werden - auch und gerade, was das Personal angeht.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Nach Aussage von Kramp-Karrenbauer will die CDU trotz allem von ihrer Jahresplanung nicht abrücken. Das bedeutet: Im Dezember wird der Parteitag in Stuttgart über die Geschicke der Regierungspartei entscheiden.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Das war's auch schon. AKK verlässt die Bühne ohne weitere Nachfragen zuzulassen ...

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    "Alles das, was gelaufen ist, ist gemeinsam gelaufen."

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Über eventuelle mangelnde Unterstützung der Stellvertreter: Alle Entscheidungen, auch zu Thüringen, seien gemeinsam getroffen worden.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Zum Umgang mit der Werteunion: Manche Mitglieder nicht mal CDU-Mitglieder. Diese suchen zum Teil Nähe zur AfD. Da müsse sich jeder, der es mit der Werteunion hält, fragen, ob er dann noch richtig in der Union sei.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Glaubt sie an Auswirkungen auf die Groko? "Wenn es nach mir geht" wird es keine Auswirkungen geben, so AKK.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Parteitag soll - wie geplant - im Dezember stattfinden. Bisher würde AKK also CDU-Vorsitzende bleiben.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Übergabe ihrer Geschäfte soll auf einem Parteitag geschehen, der die CDU auch programmatisch festlegen soll. Ohne eigene Kanzlerkandidatur sei sie besser in der Lage, den Wahlkampf vorzubereiten.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Die Entscheidung sei seit geraumer Zeit gereift, sagt sie.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Verteidigungsministerin will sie bleiben, so wie es Merkel will.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Kanzlerschaft und CDU-Vorsitz zu trennen, sei ein Fehler gewesen, sagt AKK.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    "Wir müssen stark sein, stärker sein als heute. Es muss eine Aufgabe sein für uns alle, für eine starke CDU zu sorgen."