Neonazi-Versammlung gestoppt Münchener setzen Zeichen gegen Rechtsextremismus


1000 Münchener Bürger haben am Samstag einen Neonazi-Aufmarsch verhindert. Die Rechtsextremen hatten sich anlässlich des 65. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges versammelt.

Mehr als 1000 Demonstranten haben gegen einen Neonazi-Aufmarsch in München protestiert. Die Veranstaltung am Samstag verlief nach Polizeiangaben weitgehend friedlich. Aufgrund von Beleidigung oder Verstößen gegen das Vermummungsverbot wurden 21 Demonstranten vorübergehend festgenommen. Hunderte Polizisten waren im Einsatz. Außerdem nahm die Polizei alle rund 80 Rechtsextremisten vorübergehend in Gewahrsam. Die Rechtsextremen hatten sich anlässlich des 65. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges versammelt.

Die Nazi-Gegner zogen bereits am Nachmittag unter dem Motto "München ist bunt" durch die Innenstadt. Unter die Demonstranten mischten sich auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), Regisseur Michael Verhoeven und Präsidentin Charlotte Knobloch vom Zentralrat der Juden in Deutschland.

DPA DPA

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