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Nahost-Konflikt Pro-Palästinenser-Demo in Berlin eskaliert – es fliegen Flaschen und Steine

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Tausende von palästinensischen Anhängern demonstrierten am Samstag in mehreren Städten Deutschlands – so wie die etwa 3500, die im Rahmen einer genehmigten Demonstration durch Berlin zogen. Der Protestmarsch, der am Berliner Hermannplatz gestartet war, wurde später jedoch gestoppt, da offiziellen Angaben zufolge Sicherheitsauflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht eingehalten wurden. Die Demonstration verlief zwar weitgehend friedlich, es wurden jedoch Steine und Flaschen geworfen sowie Feuerwerkskörper gezündet, nachdem die Polizei die Veranstaltung auflösen wollte. Die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz und nahmen einige Personen fest. In ganz Deutschland fanden mehrere Demonstrationen statt, unter anderem in Köln und in Frankfurt. Neben dem aktuellen Anlass der eskalierenden Situation in Israel und im Gazastreifen, wollten die Teilnehmer auch an den Tag erinnern, an dem Zehntausende Menschen während des Krieges, der 1948 zur Gründung des Staates Israel führte, aus ihren Häusern vertrieben wurden. Denn der 15. Mai ist für Millionen Palästinenser und ihre Unterstützer auf der ganzen Welt der Tag der Nakba, was auf Arabisch "Exodus" bedeutet.
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In ganz Deutschland haben mehrere Demonstrationen palästinensischer Anhänger stattgefunden. Auf einem Protestzug in Berlin wurden Steine und Flaschen geworfen sowie Feuerwerkskörper gezündet, nachdem die Polizei die Veranstaltung auflösen wollte.

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