HOME

stern-Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen wollen den Soli abschaffen

Die Koalition zofft sich um den Solidaritätsbeitrag. Dabei ist für die überwältigende Mehrheit der Bundesbürger die Sache längst klar: Der Soli gehört abgeschafft.

Im Streit zwischen Union und FDP um die Abschaffung des Solidaritätszuschlags geben die Deutschen eher der FDP recht, die den "Soli" schon in der kommenden Wahlperiode deutlich reduzieren möchte. In einer Umfrage für den stern sprachen sich zwei Drittel (67 Prozent) dafür aus, den Zuschlag auf die Einkommenssteuer baldmöglichst abzuschaffen. Dafür plädieren besonders die Wähler der FDP (73 Prozent), aber auch 68 Prozent der Unions-, 67 Prozent der SPD- und 61 Prozent der Grünen-Wähler. 28 Prozent aller Befragten meinen, der "Soli" solle unverändert für längere Zeit erhoben werden. Der Ansicht sind mehrheitlich die Wähler der Linken (57 Prozent).

Die Frage spaltet auch die Bürger in West und Ost: Während die Westdeutschen eher für die Abschaffung des "Soli" eintreten (72 Prozent), hält die Mehrheit der Ostdeutschen (55 Prozent) die Abgabe weiter für erforderlich.

Merkel will an Soli festhalten

Die FDP will die ursprünglich für den Aufbau Ost eingeführte Abgabe langsam auslaufen lassen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) möchte dagegen auch nach 2019 an dem Zuschlag festhalten, da Geld für die Infrastruktur oder die Bildung benötigt werde. Auch SPD und Grüne haben sich gegen eine Abschaffung des "Soli" ausgesprochen.

Der "Soli" ist ein Zuschlag von derzeit 5,5 Prozent auf die Einkommen-, Kapitalertrag- und Körperschaftssteuerschuld. Pro Jahr nimmt der Bund damit rund 14 Milliarden Euro ein. Für den Aufbau in den neuen Ländern wird nur ein kleinerer Teil verwandt.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 24. und 25. Juli 2013 für den stern 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

mw / print
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(