HOME

Klimaschutz: Gemeinsame Verantwortung (1997)

Im Sommer 1997 verhinderten tausende freiwillige Helfer in letzter Minute die drohende Überflutung des Oderbruchs. Die Jahrhundertflut hielt ganz Deutschland in Atem und stieß eine Diskussion über den nachhaltigen und sorgsamen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen an - ein Thema, bei dem auch Unternehmen wie die Deutsche Telekom heute immer stärker Verantwortung übernehmen.

Hohenwutzen im Juli 1997. Ohne Pause fliegen die Hubschrauber der Bundeswehr und bringen Sandsäcke, die von unzähligen Helfern aus allen Teilen der Republik gefüllt werden. Seite an Seite arbeiten Soldaten, Feuerwehrleute und Katastrophenschützer mit Studenten, Hausfrauen und Ingenieuren. Rund um die Uhr sind Taucher im Wasser. Wer nicht mit anpacken kann, bringt Essen oder versorgt die anderen Helfer mit Getränken. Denn alle hier haben in diesen dramatischen Tagen nur ein Ziel: den Deich zu halten und das von der Überflutung bedrohte Oderbruch zu retten. Koste es, was es wolle!

Was dann kam, ging als das "Wunder von Hohenwutze" in die Geschichte ein. Obwohl die Experten dem durchweichten Deich zuletzt nur noch eine zehnprozentige Chance gegeben hatten, hielt das Bauwerk! Der beispiellose Einsatz aller Beteiligten hatte sich gelohnt. Die Katastrophe war abgewendet.

Aber was hatte überhaupt dazu geführt, dass die Oder über ihre Ufer getreten war und plötzlich die Existenz so vieler Menschen in der Region bedrohte? Einerseits natürlich extreme Niederschläge, andererseits aber auch schlicht der Mangel an Überschwemmungsgebieten. Denn diese Zonen wurden in den letzten hundert Jahren um fast 80 % zu Gunsten von Siedlungen und Landwirtschaft reduziert und so hatte der Fluss nun einfach nicht mehr genug Platz. Verständlich, dass nach der Oderflut viele Stimmen für einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen laut wurden.

Seitdem ist in diesem Bereich vieles passiert und es ist schön, zu sehen, dass die Forderungen mittlerweile weit über den Hochwasserschutz hinausgehen und bei zahlreichen Verantwortlichen, auch in der Industrie, Gehör finden. Denn was an der einen Stelle die Renaturalisierung der Flüsse ist, ist zum Beispiel für den Klimaschutz die deutliche Reduzierung der Treibhausgase: reine Notwendigkeit im Interesse künftiger Generationen.

Als eines der weltweit führenden Telekommunikationsunternehmen zählt die Deutsche Telekom zu den großen Stromverbrauchern. Gerade deswegen ist es für das Unternehmen so wichtig, an vorderster Stelle Verantwortung zu übernehmen, mit konkreten Lösungen zum Klimaschutz beizutragen und auch seinen Kunden ein nachhaltiges Leben und Arbeiten zu ermöglichen.

Das Ganze ist weniger abstrakt, als es klingt: Seit 2008 beispielsweise deckt die Deutsche Telekom den gesamten Strombedarf des Konzerns in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen ab und auch darüber hinaus wird viel getan. Egal ob im Fuhrpark- und Gebäudemanagement, im Recycling oder bei der Entwicklung energieeffizienter Produkte, oberstes Ziel ist es, den weltweiten Ausstoß klimarelevanter Treibhausgase zu senken.

Die Deutsche Telekom versteht sich als Teil der Lösung und engagiert sich deshalb in zahlreichen nationalen und internationalen Initiativen für den Klimaschutz.

Am Messestand auf der CeBIT 2009, der übrigens indiesem Jahr erstmals vollständig klimaneutral hergestellt wurde, konnten die Besucher darüber hinaus an zahlreichen Exponaten erleben, wie die Telekom auch ihren Privat- und Geschäftskunden in Zukunft dabei hilft, Energie einzusparen, Hardware zu reduzieren oder Verkehr zu vermeiden und damit ihren ganz persönlichen Teil zum Klimaschutz beizutragen. Genau wie damals auf dem Deich, können und müssen alle mit anpacken, damit es nicht bald heißt: "Land unter!" Sie als Verbraucher, wir als Deutsche Telekom AG - denn gemeinsam können wir alles ändern.

Mehr Informationen zu nachhaltigen Kundenlösungen und verantwortlichem Handeln der Deutschen Telekom unter www.telekom.de/verantwortung

Anzeige
Themen in diesem Artikel