Rechtsstaatlichkeit

Artikel zu: Rechtsstaatlichkeit

IStGH-Präsidentin Tomoko Akane in Den Haag

IStGH-Präsidentin warnt vor wachsender Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit

Die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag hat vor einer wachsenden Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit weltweit gewarnt. "Der IStGH steht wie andere Justizbehörden weltweit unter erheblichem Druck, ist Zwangsmaßnahmen ausgesetzt und sieht sich Versuchen ausgesetzt, seine Funktion zu untergraben", erklärte IStGH-Präsidentin Tomoko Akane am Dienstag in Den Haag. 
Statue von Justizia mit Waage

Vorrang von EU-Recht: EuGH entscheidet im Justizstreit mit Polen

Im Streit um Rechtsstaatlichkeit zwischen der EU-Kommission und Polen wird am Donnerstag (09.30 Uhr) ein wichtiges Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg erwartet. Er entscheidet unter anderem darüber, ob das polnische Verfassungsgericht mit zwei Urteilen von 2021 gegen europäisches Recht verstoßen hat. Das Gericht in Warschau hatte damit - noch zu Zeiten der Regierung der nationalkonservativen Pis-Partei - den Vorrang des EU-Rechts vor nationalem Recht angezweifelt. (Az. C-448/23)
Die Abschlussprüfung gilt als zukunftsentscheidend

Zu schwere Uni-Zulassungsprüfung in Südkorea: Organisator tritt zurück

Fragen zu den Philosophen Immanuel Kant und Thomas Hobbes und deren Verständnis von Rechtsstaatlichkeit: In Südkorea ist der Organisator der berüchtigten Uni-Zulassungsprüfung nach Kritik an der Schwierigkeit des Englischtests zurückgetreten. Oh Seung Keol übernehme die Verantwortung dafür, dass der Englisch-Teil der Zulassungsprüfung "nicht mit den Prinzipien der Bewertbarkeit vereinbar war", erklärte das zuständige Gremium am Freitag.
Flagge der EU und Ungarns

EU-Kommission: Ungarn macht kaum Fortschritte bei Rechtsstaatlichkeit

Ungarn hat im vergangenen Jahr nach Einschätzung der EU-Kommission kaum Fortschritte in Fragen der Rechtsstaatlichkeit gemacht. Das geht aus dem jährlichen Rechtsstaatlichkeits-Bericht hervor, den die Kommission am Dienstag vorstellte. Demnach hat Budapest es etwa versäumt, seine Bilanz bei der Bekämpfung von Korruptionsfällen auf höchster Ebene zu verbessern und die Freiheit der Medien zu stärken.