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Alkohol im Flugzeug: Beschimpft, befummelt und vollgekotzt - eine Stewardess packt aus über den Suff im Flieger

Immer mehr Passagiere schütten sich vor und während des Fluges mit billigen Dutyfree-Schnaps zu und belästigen die Crewmitglieder –  die fordern nun spürbare Strafen.

Gäbe es nur den Sektausschank an Bord, hätten die Crews keine Probleme.

Gäbe es nur den Sektausschank an Bord, hätten die Crews keine Probleme.

Viele Flugreisende sind im Kopf schon weit über den Wolken, auch wenn das Flugzeug noch gar nicht abgehoben hat. Jeder Airport bietet heutzutage riesige Gastro-Bereiche und nicht jeder Gast hält sich mit einem Kaffee auf. Viele beginnen den langersehnten Urlaub schon vor dem Start mit einem ordentlichen Besäufnis. In Großbritannien hat die Zahl der Festnahmen betrunkener Passagiere in einem Jahr um über 50 Prozent zugenommen, berichtet die BBC. Waren es im Zeitraum Februar 2015 bis Februar 2016 noch 255 Personen, steigerte sich die Zahl in der nachfolgenden Periode auf 387.

Hohe Dunkelziffer

Damit sind aber nur die betrunkenen Pöbler und Randalierer erfasst, die schon vor der Gangway festgenommen worden sind. An Bord geht die Schnapsparty dann munter weiter. Die Reisenden machen sich offenbar von den teuren Getränken der Flughafengastronomie und der Fluglinien unabhängig. Sie kaufen den Schnaps zollfrei – und konsumieren ihn gleich vor Ort. Der BBC sagten Flugbegleiter, dass sie am Ende der Flüge regelmäßig unzählige Literflaschen Wodka an Bord einsammeln würden. Die beliebtesten Schnapsrouten führen zu den spanischen Urlaubszielen Palma, Ibiza und Alicante.

Ally Murphy, eine ehemalige Crewmanagerin von Virgin Airlines sagte dem TV-Sender: "Die Leute sehen uns als Barmädchen der Lüfte an. Von einem allzu gut gelaunten Passagier wurde ich in sein Erste-Klasse-Bett gezerrt. Sie fassen unsere Brüste an, oder befummeln deine Beine oder deinen Po. Ich habe es erlebt, dass Hände meinen Rock hochstreiften. Das ist sehr entwürdigend und man sollte so was nicht erleben. Ich habe nie jemanden angezeigt, ich dachte das gehört zum Job."

Anzeigen sind verpönt

Ähnliches bestätigte eine Flugbegleiterin, die anonym bleiben wollte, dem "Guardian". Nur der kleinste Teil der Übergriffe werde angezeigt. In den 14 Jahren ihrer Tätigkeit habe sie auch gelernt, dass die schlimmsten Gäste nicht die sind, von denen man es erwartet - also Männergruppen und Junggesellinnenabschiede. Nein ganz normale, sonst nette Leute würden den Alkohol im Flugzeug schlecht vertragen – ein paar Bier und ein Schnaps reichten vollkommen aus. "Ich wurde beschimpft, bedroht und vollgekotzt. Sie berührten mich unangemessen. Mir wurde der Rock hochgezogen und ich wurde von einem liebestollen, betrunkenen jungen Mann auf seinen Stuhl gezogen."

Aber auch die nüchternen Passagiere müssen leiden. Betrunkene würden fremde Passagiere anpinkeln oder Sex auf den Sitzen haben, klagen die Flugbegleiter. Besonders schlimm soll es zugehen, wenn Passagiere auf Medikamenten auch noch Alkohol in der Höhe zu sich nehmen.

Weniger Schnaps am Airport

Die Flugbegleiterin schließt sich der Forderungen der Billig-Fluggesellschaft Ryanair an, den Alkoholausschank und vor allem den Verkauf ganzer Flaschen auf den Airports zu beschränken. Harter Alkohol müsse limitiert werden und solle nicht schon zur Frühstückszeit ausgeschenkt werden, sagt sie. "Es darf nicht erlaubt sein, dass diese Leute ihren eigenen Schnaps-Vorrat mit an Bord nehmen können." Dann könne der Konsum von der Crew nicht mehr kontrolliert werden. Vor allem aber, so die Stewardess, müsse das Fehlverhalten der Passagiere endlich konsequent verfolgt werden. "Auch wenn unsere Maxime eigentlich ist, dass der Kunde immer Recht hat."

 

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.