HOME

Emirates: Flugbegleiterin stürzt aus Boeing 777 und verletzt sich schwer

Tragischer Zwischenfall am Flughafen von Entebbe: Eine Flugbegleiterin stürzte aus der Tür einer geparkten Boeing 777 und verletzte sich schwer. Bislang ist noch unklar, wie es dazu kam. Augenzeugen wollen gesehen haben, dass die Frau absichtlich sprang.  

In Entebbe kam es zu einem Zwischenfall an Bord einer Emirates-Maschine

In Entebbe kam es zu einem Zwischenfall an Bord einer Emirates-Maschine

Am Entebbe International Airport in der ehemaligen Hauptstadt Ugandas kam es am Mittwoch zu einem Zwischenfall: Am Morgen landete eine Boeing 777-300 ER der Airline aus Dubai, am Nachmittag sollte Flug EK730 wieder die Heimreise antreten. Der Jet stand auf dem Vorfeld, als sich plötzlich eine Tür hinter dem linken Flügel öffnete, berichtet die Online-Ausgabe der ugandischen Zeitung "Daily Monitor".

Sturz aus fünf Meter Höhe

Dem Bericht zufolge fiel eine Frau - es handelt sich um eine Flugbegleiterin - aus der -300 und prallte auf dem Asphalt auf. Mittlerweile hat die ugandische Luftfahrtbehörde den Fall bestätigt. "Ein weibliches Mitglied der Kabinenbesatzung scheint den Notausgang des Flugzeuges geöffnet zu haben und fiel leider aus dem Emirates-Flugzeug, das sicher gelandet und geparkt war", heißt es in einem Schreiben der Civil Aviation Authority of Uganda.

Bei dem Sturz aus knapp fünf Metern Höhe verletzte sich die Flugbegleiterin schwer, sie soll Brüche und Schnittwunden erlitten haben. Die Schnittwunden wurden hervorgerufen durch eine Flasche, welche die Frau während des Sturzes in der Hand gehalten haben soll. Die Frau wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Unfall oder Absicht - das wird derzeit untersucht

Dem Bericht des "Daily Monitor" zufolge vermuten Augenzeugen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Selbstmordversuch handeln könnte. Demnach soll sich die Frau vor dem Sprung eine Glasflasche unter das Kinn gehalten haben. Einige Zeugen berichten außerdem von einem Wortgefecht mit Kollegen, das unmittelbar vor dem Vorfall stattfand. Der Fall wird nun von den zuständigen Behörden untersucht.

+++ Lesen Sie auch: "Selbst wenn nichts passiert, kostet uns die Sicherheit Millionen" - Zu Besuch bei den Krisenmanagern der Reiseindustrie, die die Welt im Blick haben, während wir am Strand liegen +++

cf
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity