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Sensationelle Bergbilder: Diese Klettertouren sind nur für Schwindelfreie

Für die Alpinisten ist es ein Balanceakt: Auf schmalen Graten klettern sie in Fels und Firn Richtung hoher Alpengipfel. Wir zeigen die besten Bilder des Extrembergsteigers und Fotografen Ralf Gantzhorn.

Zwei Bergsteiger mit Eispickel im Aufstieg

Dauphiné, Frankreich: Le Rateau - Südgrat

Le Rateau – der Rechen, so heißt ein 3809 m hoher Gipfel in der Dauphiné im Süden Frankreichs. Der Südgrat am Berg wird gerne als Eingeh- und Akklimatisationstour gewählt, seine gemäßigt steilen Flanken und die mittlere Höhe sorgen für eine optimale Vorbereitung auf die großen Ziele in der Region. Und derer gibt es viele, wie zum Beispiel die im Hintergrund zu sehende Meije.

Sie bewegen sich auf Messers Schneide. Kletterer, die auf Felsgraten und Firnrippen aufwärts streben. Sie wählen keine Route durch die Wand oder spuren in Serpentinen verschneite Hänge hinauf, sondern bevorzugen eine von der Natur vorgegebene Route: auf dem Grat, der direkten Linie im stetigen Auf und Ab zum Gipfel.

Dabei wird das Klettern auf hohen Alpengraten zum Tanz über dem Abgrund. Links und rechts geht es oft mehr als 1000 Meter in die Tiefe. Absolute Schwindelfreiheit, eine gute Kondition und viel Erfahrung sowie ein gutes Orientierungsgefühl und ein ständiger Blick auf das Wettergeschehen am Himmel sind die Voraussetzungen für eine gelungene Tour.

Der Hamburger Extrembergsteiger Ralf Gantzhorn liebt diese "Himmelsleitern", so auch der Titel eines seiner vielen Bücher, die er veröffentlicht hat. Nicht nur von den Viertausendern der Westalpen wird er magisch angezogen, sondern auch von den Felsabbrüchen in den Dolomiten, der Klippenküste Schottlands und immer wieder von den abgelegenen und windumtosten Bergen Feuerlands an der Spitze Südamerikas, wo ihm 2010 die Erstbegehung der Nordwand des Monte Sarmiento gelang.

Seine nächsten Vortragstermine finden Sie auf www.ralf-gantzhorn.de

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.