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"Atlas für Neugierige": Kuriose Karten: So haben Sie die Welt noch nie gesehen

In welchem Land leben die meisten Gifttiere? Wo gibt es kein Restaurant von McDonald's? Fragen wie diese beantwortet "Der Atlas für Neugierige". Das Buchprojekt mit seinen kuriosen Karten basiert auf einer populären Internetseite.

Wer fährt auf der falschen Seite?

Wer fährt auf der falschen Seite?

Aus einer populären Internetseite ist ein Buch geworden und zu einem Bestseller avanciert ist: "Brilliant Maps: An Atlas for Curious Minds" lautet der Titel der englischen Originalausgabe, der jetzt bei Blanvalet auch auf Deutsch unter dem Titel "Der Atlas für Neugierige - Kuriose Karten, die Ihre Sicht auf die Welt verändern"  erschienen ist.

Autor ist Ian Wright, der im Jahre 2014 die Website "brillantmaps.com" ins Leben rief und seitdem mehr als 350 Karten veröffentlicht hat. Der Kanadier, der heute in London lebt, zeichnet in seinen Karten ein ganz anderes Bild von der Welt. 

Statt der üblichen geografischen oder politischen Darstellungen, arbeitet er ungewöhnliche Details heraus, die zeigen, wie vielschichtig und komplex die Staatengemeinschaft auf unserem Globus ist.

So packt Wright nüchterne Statistiken in überraschende Grafiken und schärft unsere Wahrnehmung. Seine bildhafte Veranschaulichung wirkt nicht nur hochinformativ, sondern gleichzeitig auch spielerisch unterhaltsam.

Über 100 Karten für Neugierige

In dem Vorwort zu seinem Buch beschreibt der "kartensüchtige" Wright ausführlich, wie das Abenteuer mit seiner Website begann, als er in London das gesamte Streckennetz der U-Bahn oberirdisch ablief.

Den schönsten Sternehimmel der Welt gibt es offenbar auf der Insel Niue.

Die deutsche Ausgabe trägt zu Recht den Titel "Der Atlas für Neugierige", weil man sich in den mehr als 100 Karten wunderbar vertiefen kann und so viel Neues erfährt. Zur besseren Übersicht wurden der Atlas in elf Kapitel gegliedert, darunter "Menschen und Bevölkerung", "Religion und Politik", "Sitten und Bräuche", "Geografie" und "Verbrechen und Strafen".

Schade nur, dass bei den vielen doppelseitigen Karten der Buchfalz genau durch den Osten Europas verläuft und so einige Länder schwer wahrzunehmen sind. Man merkt eben: Das Buch ist im Internet entstanden und am querformatigen Bildschirm gelayoutet worden.

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