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Steinfisch in Australien Paddler machen ungewöhnliche Entdeckung: Was aussieht wie ein Matschhaufen, ist ein hochgiftiger Fisch

Paddler entdecken Steinfisch
Die giftigen Stacheln des Steinfischs sind eine tödliche Waffe
© Jennifer Taylor / Facebook
Bei einer Kajak-Tour stießen zwei Paddler in Australien auf eine unförmige Kreatur, die wie ein Matschklumpen aussah. In Wirklichkeit handelte es sich um einen extrem gefährlichen Fisch.

Zwei Paddler haben in Australien eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht. Die beiden Personen waren in der Nähe der Küstenstadt Townsville im Nordosten des Bundesstaats Queensland auf dem Wasser unterwegs. Plötzlich stockte die Kajak-Besetzung – ein Paddel war unter der Wasseroberfläche auf einen Widerstand gestoßen.

An dem Paddel klebte etwas, das aussah wie ein Klumpen Matsch. Schnell wurde jedoch klar: Dabei handelte es sich um ein Lebewesen – und zwar ein ziemlich gefährliches. Die Paddler waren auf einen Steinfisch gestoßen. Das Tier ist in der Lage, sich sehr gut zu tarnen, oft sieht es aus wie ein dreckverkrusteter Stein. Steinfische verfügen über Giftdrüsen – eine größere Menge ihres Gifts kann für Menschen tödlich sein.

Steinfische gehören zu den giftigsten Fischen der Welt

Die Australierin Jennifer Taylor lud das Foto in der Facebook-Gruppe "Australian Native Animals" hoch: "Leider habe ich es nicht selbst gesehen, aber mein Partner und sein Freund habe heute ihren ersten Steinfisch in der Wildnis gesehen", schrieb sie dazu. Auch in australischen Gewässern ist die Sichtung eines solchen Fisches offenbar etwas Besonderes. Viele Mitglieder der Gruppe staunten über das hässliche Aussehen des Tieres, einige konnten sogar von direkten Aufeinandertreffen erzählen. "Ich  hatte einen Freund, der vor 20 Jahren mal auf eines dieser hässlichen Dinger getreten ist", berichtete ein User. "Er lag drei Monate lang im Krankenhaus und wäre zweimal fast gestorben."

Nachhaltigkeit: Wie giftig ist unser Wasser?

Steinfische gehören zu den giftigsten Fischarten überhaupt. Für Menschen ist er vor allem gefährlich, da er oft nicht von einem Stein zu unterscheiden ist. Ein Stich mit seinen giftigen Stacheln führt zu extremen Schmerzen an der Einstichstelle und Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod. Als Erste-Hilfe-Maßnahmen gegen das Nervengift werden das Entfernen des Stachels und das Eintauchen der Wunde in heißes Wasser empfohlen. Ärzte spritzen zudem ein Gegengift, das aus dem Blut von Pferden gewonnen wird.

Quellen: Australian Native Animals auf Facebook / "Focus"

epp

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