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An Bord von Lion Air: Im Flugzeug: Skorpion krabbelt über den Köpfen von Passagieren

Da hilft nur eins: Ruhe bewahren. Bei einem Inlandsflug in Indonesien mussten die Fluggäste mit ansehen, wie ein blinder Passagier aus dem Gepäckfach kriecht: ein Skorpion.

Nur eineinhalb Stunden dauert der Flug von Sultan Syarif Kasim II International Airport auf Sumatra nach Jakarta, in die indonesische Hauptstadt an der Nordwestküste der Insel Java. Doch am Abend des 14. Februars bot sich den Gästen an Bord des Lion-Air-Fluges mit dem Kürzel JT293 ein Anblick, den sie so schnell nicht vergessen werden.

Aus einem Spalt zwischen zwei Gepäckfächern krabbelte an der Kabinendecke ein großer Skorpion entlang, wie die Zeitung "The Strait Times" aus Singapur berichtet. Einer der Passagiere hat den Moment mit seinem Mobiltelefon festgehalten und später auf Youtube hochgeladen.

Der Zwischenfall soll sich nach der Landung in Jakarta ereignet haben, als eine Reisende das Gepäckfach öffnen wollte. "Ich saß in Reihe 19 mit zwei anderen Passagieren, einem älteren Ehepaar. Als wir den Skorpion über unseren Köpfen sahen, stürzten wir so schnell wir konnten heraus", zitiert die "Daily Mail" einen Fluggast.

Karim Taslim, der auf seinem Instagram-Account ein Foto des Skorpions an Bord der Boeing 737-800 von Lion Air veröffentlicht hat, sagte: "Ich drückte auf den Notfallknopf, aber nichts passierte und rief ich um Hilfe."

Als die Crew in dem Gewühl der Passagiere, die das Innere des Flugzeuges fluchtartig verließen, endlich die Sitzreihe des Zwischenfalls erreichte, hatte sich das Tier wieder in der Kabinenverkleidung zurückgezogen.

Keine Entwarnung der Airline

Ein Sprecher von Lion Air sagte der Website kompas.com, dass es sich nach "unserer Sichtung des Videos um eine Spinne zu handeln scheint." Tatsächlich gehören Skorpione zu der Ordnung der Spinnentiere. "Um die Sicherheit während des Fluges zu gewährleisten, wurde das Flugzeug sorgfältig untersucht, um mögliche Bedrohungen durch Schädlinge abzuwenden", ergänzte der Pressesprecher.

Die betroffene Maschine sei vom Bodenpersonal gründlich durchsucht worden, dabei sei jedoch nichts Auffälliges gefunden worden.

Also dürfte der Skorpion weiterhin an Bord sein und für weitere Überraschungen sorgen.

Quelle: "The Strait Times"

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