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Jahresrückblick

Luftfahrt: Kakerlaken, blinde Passagiere, Fake-Piloten: Das waren die kuriosesten Flugzeug-Zwischenfälle 2019

Kakerlaken in der Bordverpflegung, Herzinfarkt im Cockpit oder Fake-Piloten in der Sicherheitskontrolle – das Jahr 2019 war voller Merkwürdigkeiten in der Luftfahrt. Wir zeigen die bizarrsten Zwischenfälle am Boden und über den Wolken.

Familie muss auf dem Fußboden des Fliegers kauern  Verhältnisse im Ferienflieger wie in überfüllten Zügen der Deutschen Bahn: Auf dem Rückflug von Menorca musst ein Ehepaar mit Kind auf dem Fußboden sitzen. Dabei hatten alle Bordkarten für ihre Sitzplätze erhalten. Mehr lesen Sie hier.

Familie muss auf dem Fußboden des Fliegers kauern

Verhältnisse im Ferienflieger wie in überfüllten Zügen der Deutschen Bahn: Auf dem Rückflug von Menorca musst ein Ehepaar mit Kind auf dem Fußboden sitzen. Dabei hatten alle Bordkarten für ihre Sitzplätze erhalten. Mehr lesen Sie hier.

Picture Alliance

In diesem Jahr gab es in der Luftfahrt mehr als nur Pleiten, Pech und Pannen: Bei dem Absturz einer zweiten neuen Boeing 737 Max kamen im März alle 157 Menschen an Bord um Leben. Die Maschine von Ethiopian-Airlines war kurz nach dem Start in Addis Abeba fast senkrecht in den Boden geflogen – nur wenige Monate nachdem bereits eine Boeing von demselben Muster in Indonesien ins Meer gestürzt war.

Ein weltweites Flugverbot für die Boeing 737 Max 8 war die Folge. Zwar werden von Boeing weitere Maschinen am laufenden Band produziert, sie dürfen aber nicht an die Airlines ausgeliefert werden. Das führte zu Engpässen bei Fluggesellschaften wie Ryanair oder Norwegian, deren Flotten ohne diese Maschinen auskommen müssen. Vor Ende des ersten Quartals 2020 dürfte mit einer neuen Zulassung des überarbeiteten Unglücksfliegers nicht zu rechnen sein.

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Airline-Pleiten in diesem Jahr

Die Konsolidierung des Marktes ging auch 2019 weiter: Germania, Small Planet, Flybmi in Großbritannien, die isländische Wow Air und Adria Airways in Slowenien stellten ihren Flugbetrieb ein und meldeten Konkurs an.

Aber das ist fast nichts im Vergleich zur Pleite von Thomas Cook. Durch die Insolvenz des zweitgrößten Reiseveranstalters in Europa strandeten Ende September Hunderttausende von Urlaubern. Da zum Reisekonzern auch die Marken Neckermann Reisen, Öger Tours und Bucher gehören, waren auch viele Deutsche Feriengäste betroffen.

Von einem auf den anderen Tag blieben auch die Ferienflieger der britischen Airline Thomas Cook am Boden. Urlauber mussten in einer beispiellosen Rückholaktion mit gecharterten Flugzeugen zurück in ihre Heimat geflogen werden..

Neben dem Abschied vom ersten Riesen-Airbus A380, der bereits nach nur zehn Jahren Flugbetrieb in seine Einzelteile zerlegt und verschrottet wurde, gab es auch viele kleine und große Aufreger, die wir in die Fotostrecken oben zusammengestellt haben.

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