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Josef Hoflehner Retrospektive: Einmal um die Welt in Schwarz-Weiß

Ob verschneite Landschaften oder Jets im Landeanflug - Josef Hoflehners Fotografien von Orten zwischen Japan und Südamerika sind stets klar strukturiert. Jetzt ist ein Bildband mit seinen Aufnahmen aus 40 Jahren erschienen. Wir zeigen die besten Bilder.

Seine Fotografien sind stets quadratisch, verzichten auf jegliche Farbe und verströmen eine besondere Ruhe. Der 1955 in Österreich geborene Fotograf Josef Hoflehner hat im Laufe der Jahrzehnte seine ganz eigene Bildsprache entwickelt.

Berühmt wurde Hoflehner mit eine Fotoserie, die auf einer Karibikinsel der Niederländischen Antillen entstand: In St. Maarten reicht die Piste des Princess Juliana International Airport bis an den Maho Beach, über den im Tiefflug die Jets hinwegrasen. Im Gegensatz zu den platten Bildern von Planespottern komponierte Hoflehner die Flugzeuge mit badenden Menschen und gewann der exponierten Lage eine besondere Ästhetik ab.

Seine Reisen führten ihn in alle Kontinente, inklusive der Antarktis. Er besuchte Metropolen, durchstreifte Landschaften, und es zog ihn immer wieder in die Wüste. "Ich mag leere Räume", sagt Hoflehner einmal. Gerade dort entstanden Aufnahmen, denen eine eigene Magie innewohnt und die eine fast meditative Ruhe verströmen.

Eine Zusammenfassung seiner besten Schwarz-Weiß-Fotos zeigt der neue Bildband "Josef Hoflehner Retrospective 1975-2015", der teNeues, erschienen ist.

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