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"MS Amadea" heißt das neue Traumschiff: Die "MS Deutschland" hat ausgeträumt

Sascha Hehn steuert als Kapitän bald ein neues Schiff. Nach der Insolvenz der "MS Deutschland" dreht das ZDF auf dem Flaggschiff einer anderen deutschen Reederei. Im Februar beginnen die Dreharbeiten.

Die 193 Meter lange "MS Amadea" wurde 1990 in Japan gebaut und fährt seit 2006 für Phoenix-Reisen ais Bonn.

Die 193 Meter lange "MS Amadea" wurde 1990 in Japan gebaut und fährt seit 2006 für Phoenix-Reisen ais Bonn.

Das Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" ist nach der Insolvenz seiner Betreiber auch für das ZDF Geschichte: Künftig werden die neuen Folgen der populären Fernsehreihe "Das Traumschiff" auf der "MS Amadea" gedreht. Nach Angaben des Fernsehsenders würden die für Weihnachten 2015 und Neujahr 2016 vorgesehenen Folgen von Februar 2015 an auf dem Flaggschiff des Reiseveranstalters Phoenix-Reisen produziert.

Reiseziele während der Dreharbeiten sind Macao und Cook Island. Bereits vor zehn Tagen hatte Wolfgang Rademann, Produzent der ZDF-Reihe "Das Traumschiff", angekündigt: "Verhandlungen mit möglichen neuen Eigentümern der "MS Deutschland" wird es nicht geben." Beteiligungsgesellschaft und Reederei der "MS Deutschland" sind nach Angaben des Insolvenzverwalters wegen Verbindlichkeiten in Höhe von 60 Millionen Euro zahlungsunfähig.

Baujahr 1990

Benjamin Krumpen, Geschäftsführer von Phoenix-Reisen, freute sich am Montag über den Zuschlag für sein Unternehmen: "Sender und Produktionsfirma waren im Dezember an Bord und es ist schön, dass sie im Februar und März zu Dreharbeiten wiederkommen." Gedreht werde die Reihe mit Sascha Hehn als Kapitän Victor Burger während des regulären Kreuzfahrt-Betriebs.

Die für rund 600 Passagiere ausgelegte "Amadea" ist laut Krumpen sogar älter als die "Deutschland", sei aber moderner geschnitten: "Das bei Mitsubishi in Japan gebaute Schiff hat nur Außenkabinen."

tib/DPA / DPA

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