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Medikamente, Bargeld und Co. Was darf mit ins Urlaubsgepäck – und was nicht?

Mit dem Pfingstwochenende startet die Sommerurlaub-Saison. Neben gültigen Ausweisdokumenten sollten sich Reisende auch über die jeweiligen Einfuhrbestimmungen informieren. Bei Medikamenten gilt es, aufzupassen. Denn weltweit gültige oder landesspezifische Verordnungen gibt es nicht. Die Bestimmungen richten sich nach dem Reiseland, den zuständigen Behörden, der aktuellen Lage oder nach der Fluggesellschaft. Fakt ist jedoch: Reisende dürfen nicht verschreibungspflichtige Medikamente für maximal drei Monate mit sich führen. Wer Hustensaft oder Augentropfen im Handgepäck transportiert muss sich an die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten halten. Innerhalb des Schengen-Raums dürfen verschreibungspflichtige Medikamenten für 30 Tage mitnehmen. Allerdings ist eine vom Arzt ausgefüllte Bescheinigung des Arztes vonnöten, die Angaben zu den Wirkstoffen und der Dosierung enthält. Auch bei der Rückreise gibt es einiges zu beachten. Wer aus Nicht-EU-Ländern einreist, darf bis zu 200 Zigaretten und 1 Liter Alkohol mitführen. Innerhalb der EU herrscht freier Warenverkehr , doch die Kanaren besitzen einen steuerlichen Sonderstatus. Hier gelten die Einfuhrbestimmungen der Nicht-EU-Länder. Bei Bargeld müssen deutsche Reisende Beträge über 10.000 deklarieren. Außerhalb der EU kann der Betrag jedoch abweichen. Also besser im Vorfeld informieren. Tiere sollten grundsätzlich nicht als Souvenir mitgebracht werden. Doch auch beliebte Mitbringsel wie Sand oder Muscheln oder gehören nicht ins Gepäck. Grund sind Artenschutzbestimmungen. Wer erwischt wird, muss mit Geldstrafen bis zu 3000 Euro rechnen.
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Sommerurlaub-Saison: Neben gültigen Ausweisdokumenten sollten sich Reisende auch über die jeweiligen Einfuhrbestimmungen informieren.

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