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Fluchreisen 3: Was Simone M. erlebte: Unsere Odyssee nach Fuerteventura: in 35 Stunden zum Ziel

Flugausfälle und Verspätungen häufen sich. Allein im ersten Halbjahr 2018 wurden 15.000 Flüge von, nach und innerhalb Deutschlands storniert. Dem Aufruf "Haben Sie auch Ärger mit der Airline?" sind viele Leser gefolgt. In fünf Folgen schildern sie uns ihre Horror-Trips.

Endlich nach 35 Stunden angekommen: am Flughafen auf Fuerteventura.

Endlich nach 35 Stunden angekommen: am Flughafen auf Fuerteventura.

Getty Images

"Am 20. Juli sollte unser Flieger von Olympus Airways planmäßig um 3.20 Uhr von Hannover aus starten. Was für wunderbare Flugzeiten das gewesen wären. Wir wären vormittags im Hotel gewesen und hätten noch einen ganzen Urlaubstag gehabt. Pustekuchen!

Kurz vorher bekamen wir eine E-Mail, dass der Flug auf 16:45 Uhr verschoben wird. Kurzerhand wurden wir alle in Busse verfrachtet und nach Magdeburg ins Maritim Hotel gebracht. Dort stand unsere Abreise für den nächsten Tag um 13 Uhr zurück nach Hannover an. Daraus wurde aber wiederum nichts weil der Flug dann auf 19:15 Uhr verschoben wurde.

Als wir schließlich um 17 Uhr am Flughafen Hannover ankamen, stellte sich heraus, dass der Flieger erst um 21:15 Uhr starten sollte. Um die Verzehrgutscheine wegen des langen Aufenthalts im Flughafen musste man wirklich kämpfen. Doch damit nicht genug. Am Schalter erfuhr ich dann, dass der Flieger um 21:15 Uhr auf Gran Canaria eine Zwischenlandung einlegen würde, weil es wegen des Nachtflugverbots nicht mehr möglich war auf Fuerteventura zu landen.

Vom Reiseveranstalter wurde mir nun angeboten, eine Übernachtung im Hotel auf Gran Canaria mit meinem Sohn zu bekommen und dann frisch erholt am nächsten Tag nach Fuerte weiterzufliegen. Man gab mir keine Bedenkzeit und ich nahm es an. Als wir schließlich um kurz nach 22 Uhr aus Hannover abhoben, war die Erleichterung groß. 

Wir landeten auf Gran Canaria um 1:30 Uhr nachts, aber dann war auf einmal nichts mehr vom Hotelzimmer zu hören. Wir wurden ohne Infos in der Abflughalle von Gran Canaria Flughafen gelassen, bekamen zwar einen Verzehrgutschein, wussten aber nicht, wann unser Flieger nach Fuerteventura starten würde. Wir schliefen also erstmal sechs Stunden im Flughafen, was nicht so bequem ist. Um 8 Uhr morgens ging letztendlich der Flug mit Olympus Airline nach Fuerteventura, wo wir schließlich nach einer Odyssee um ca. 12 Uhr mittags im Hotel ankam."

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.